Bayern schockt Arsenal: Fünf Lehren des Spiels
Donnerstag, 5. November 2015
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Beim 5:1-Triumph gegen Arsenal stellte der FC Bayern klar, wer in der Gruppe F das Sagen hat. Da störte auch eine leicht lädierte Eckfahne nicht.
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Es war wieder eine Machtdemonstration des FC Bayern. Der deutsche Rekordmeister ließ Arsenal keine Chance und revanchierte sich für die Hinspielpleite.
5:1 ist das neue 2:1
Dieses Ergebnis hat sich in den letzten Wochen bei Heimspielen gegen Top-Gegner eingebürgert. Wolfsburg, Dortmund und jetzt auch Arsenal wurden mit 5:1 abgefertigt.
Mehr als nur Zufall? Wohl kaum, aber mit solchen Ergebnissen schickt man auch ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz in Europa. Mit einem guten Gefühl wird so schnell kein Team mehr nach München reisen.
Arsenal ist nicht ebenbürtig
Nach dem 2:0-Sieg in London und auch dank der guten Ergebnisse bei den letzten Auftritten in München hatten sich die Gunners Hoffnungen gemacht, in der Gruppe F wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen. Aber die Lehren nach dem Hinspiel sind mit dem Spiel heute quasi unwirksam.
Arsenal fehlt auf diesem Niveau die Konstanz und die Cleverness, um wirklich höhere Ansprüche stellen zu können. "Wir müssen einfach akzeptieren, dass der Gegner heute übermächtig war", bilanzierte Petr Čech.
Mit dem ersten Tor platzt der Knoten
Je früher der FC Bayern das 1:0 erzielt, desto deutlicher fällt in der Regel der Sieg aus. "Es dreht sich immer alles um das erste Tor", meinte auch Manuel Neuer nach dem Spiel. Per Mertesacker ergänzte: "Wir wollten so lange wie möglich die Null halten, aber das hat überhaupt nicht geklappt. Das erste Gegentor war tödlich."
Gruppensieg rückt näher
Das Achtelfinale ist absolut in Reichweite und auch der Gruppensieg könnte schon am nächsten Spieltag zuhause gegen Olympiacos unter Dach und Fach gebracht werden. Nur einen Ausrutscher gegen die punktgleichen Griechen gilt es unbedingt zu vermeiden.
Auch Xabi Alonso zielt mal daneben
Es war der große Lacher des Tages: Bei einer Ecke in der ersten Halbzeit leistete sich Xabi Alonso einen kleinen Aussetzer und traf mehr Eckfahne als Ball. Die gute Partie des Spaniers trübte dies aber nicht: Nach Thiago Alcántara spielte er die meisten Pässe und brachte diese auch zuverlässig an den Mann. Am Ende fanden 100 von 108 seiner Pässe ihr Ziel - übrigens hat auch die Eckfahne überlebt.