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Imbula will bei Porto durchstarten

Der 22-jährige Giannelli Imbula ist nach seinem Wechsel von Olympique de Marseille zum FC Porto der teuerste Spieler in der Geschichte der portugiesischen Liga. Was zeichnet den jungen Mann aus?

Giannelli Imbula erzielte letzte Saison 4 Tore für Marseille
Giannelli Imbula erzielte letzte Saison 4 Tore für Marseille ©AFP/Getty Images

Der 22-jährige Giannelli Imbula wechselt für 20 Millionen Euro von Olympique de Marseille zum FC Porto und stellt damit einen neuen Transferrekord in Portugal auf. Was zeichnet den jungen Mann aus, der mit den "Drachen" in der kommenden Saison in der UEFA Champions League für Furore sorgen möchte?

Die Ausstiegsklausel von 50 Millionen Euro, die Imbula nun in Porto in seinem Vertrag hat, zeigt, was sich der Klub vom Franzosen erwartet, der den bisherigen Ablöserekord getoppt hat, den einst Hulk aufstellte, als er 2008 für 19 Millionen von Tokyo Verdy ins Estádio do Dragão kam.

Imbula wurde von kongolesischen Eltern in Belgien geboren, hat sich aber in Frankreich einen Namen gemacht und schon für die französische U21 gespielt. Bei EA Guingamp debütierte er 2009 mit 17 Jahren in der Ligue 2, 2012/13 war er einer der Garanten für den Aufstieg in die Ligue 1.

Imbula im Trikot von Marseille
Imbula im Trikot von Marseille©AFP/Getty Images

Schon bald wurden die großen Klubs des Landes auf ihn aufmerksam und im Sommer 2013 machte Marseille Imbula das beste Angebot. Gleich im ersten Jahr absolvierte er 29 Ligaspiele für OM. Er besitzt ein großartiges Timing, ist körperlich äußerst robust und pfeilschnell und leitete in Marseille viele gefährliche Konter ein.

"Ich bin sehr glücklich, jetzt bei Porto spielen zu dürfen", erklärte er nach seiner Vertragsunterschrift. Porto, das 2014/15 keinen Titel gewann, möchte mit Imbula, nach den Abgängen der Leihspieler Óliver Torres (Club Atlético de Madrid) und Casemiro (Real Madrid CF), wieder an alte Erfolge anknüpfen, doch dazu werden die Portugiesen sicher noch den einen oder anderen guten Spieler an Land ziehen müssen.