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Europas Wunderkinder: Almamy Touré

In unserer Serie befassen wir uns diesmal mit Rechtsverteidiger Almamy Touré vom AS Monaco, der sowohl in der UEFA Champions League als auch Ligue 1 und im französischen Pokal schon auf sich aufmerksam gemacht hat.

Almamy Touré wird nach seinem ersten Tor in der Ligue 1 beglückwünscht
Almamy Touré wird nach seinem ersten Tor in der Ligue 1 beglückwünscht ©AFP/Getty Images

UEFA.com setzt seine wöchentliche Serie über Europas Wunderkinder fort. Diesmal befassen wir uns mit Almamy Touré von AS Monaco FC.

Name: Almamy Touré
Klub: AS Monaco FC
Debüt: 11. Februar 2015 gegen Stade Rennais FC (Französischer Pokal)
Position: Rechtsverteidiger
Nationalität: Malier
Geboren: 28.04.1996
Bevorzugter Fuß:rechts
Größe
:
 182 cm

Andere sagen …
"Er ist in der Ligue 1 und der Champions League eine Option für uns."
Monacos Trainer Leonardo Jardim

Seine Geschichte ...
Touré wurde in Bamako, Mali, geboren. Zunächst spielte er für den FC Bourget in der Nähe von Paris, ehe er im Juli 2010 im Alter von 14 Jahren in die Jugendakademie von Monaco wechselte. Am 11. Februar dieses Jahres debütierte er bei den Profis, als er im Coupe de France gegen Rennes zum Einsatz kam und den ersten Treffer für die Rouge et Blanc erzielte. Neun Tage später lief er bei OGC Nice zum ersten Mal in der Ligue 1 auf, als er für Layvin Kurzawa eingewechselt wurde. Am 25. Februar bestritt Touré sein erstes Spiel in der UEFA Champions League, er stand bei Monacos Überraschungssieg bei Arsenal FC im Achtelfinal-Hinspiel in der Startelf.

Spielstil …
Sein Trainer Jardim setzt ihn als Rechtsverteidiger ein, doch Touré kann auch im zentralen Mittelfeld spielen. Mit seiner Schnelligkeit und seinem genauen Passspiel bringt er Dynamik in die Offensive, trotzdem vernachlässigt er die Defensivarbeit nicht. Der 18-Jährige verfügt noch über sehr wenig Erstligaerfahrung, trotzdem hat offenbar Juventus schon seine Fühler nach ihm ausgestreckt.

Erinnert an …
Jardim sieht in Touré eine Mischung aus Monacos Andrea Raggi und Branislav Ivanović von Chelsea FC, die Fans vergleichen ihn eher mit dem ehemaligen Juventus-Akteur Lilian Thuram.

Touré (Nummer 38) gewann mit Monaco bei Arsenal
Touré (Nummer 38) gewann mit Monaco bei Arsenal©Getty Images

Erstes Ausrufezeichen ...
Der Malier hatte maßgeblichen Anteil am herausragenden Auswärtssieg bei Arsenal in der UEFA Champions League. Touré stand dabei erst zum zweiten Mal bei den Profis in der Startelf, doch er ließ sich davon nicht beeindrucken, obwohl er es auf seiner Seite zudem mit Danny Welbeck zu tun bekam. Er zeigte eine ganz starke Leistung gegen den englischen Nationalspieler und leitete zudem Monacos Führungstor mit einem Pass auf João Moutinho ein, der anschließend Geoffrey Kondogbia bediente.

Gute Aussichten …
Gerüchten zufolge denkt Juve über eine Verpflichtung nach, allerdings steht Touré noch bis zum Ende der nächsten Saison bei Monaco unter Vertrag. Der Klub aus dem Fürstentum könnte eine Vertragsverlängerung in Betracht ziehen, das würde dem Teenager mehr Spielpraxis auf nationaler und internationaler Ebene garantieren, bevor er sich irgendwann dann doch für einen Wechsel zu einem sogenannten größeren Klub entscheiden könnte.

Er sagt …
"Es ist ziemlich neu für mich, auf der rechten Abwehrseite zu spielen. Der Trainer hat von mir im Training verlangt, das zu versuchen - ich habe mein Bestes gegeben und er war sehr zufrieden mit meiner Leistung. Dann musste ich ein paar verletzte Spieler vertreten und Rechtsverteidiger spielen. Das lief ganz gut, und so bekam ich noch ein paar weitere Spiele!"