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Gründe für Chelseas Aus gegen Paris

UEFA.com-Reporter Trevor Haylett befasst sich mit dem Aus von Chelsea im Achtelfinale und sucht nach Gründen für das Scheitern gegen Paris Saint-Germain.

Diego Costa konnte in der Champions League nicht so glänzen wie in der Liga
Diego Costa konnte in der Champions League nicht so glänzen wie in der Liga ©Getty Images

Wieso blieb Diego Costa in der UEFA Champions League so blass? In der Premier League ist er so etwas wie der Schrecken aller Verteidiger, doch in der Königsklasse ist es für ihn in dieser Saison einfach nicht gelaufen.

Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: In der Liga erzielte der 26-Jährige in 21 Spielen 17 Tore, in der UEFA Champions League traf er in sieben Partien kein einziges Mal.

In der letzten Saison hatte er maßgeblichen Anteil am Einzug von Club Atlético de Madrid ins Finale. Vielleicht hatte er in der laufenden Spielzeit mit seiner aggressiven Spielweise Probleme, weil er es mit sehr erfahrenen Verteidigern auf europäischer Bühne zu tun hatte.

Welcher Grund auch immer dahinter steckt, es liegt an José Mourinho, dieses Problem bis zur nächsten Saison aus der Welt zu schaffen. Er kann es sich einfach nicht leisten, dass sein Toptorjäger in der Königsklasse nicht trifft.

Es könnte auch sein, dass Chelseas Titeljagd in allen Wettbewerben am Ende zu viel für die Blues geworden ist. Verteidiger Gary Cahill bemängelte jedenfalls, dass seine Mannschaft nicht so druckvoll wie üblich aufgetreten ist.

Für Chelsea war die Partie gegen Paris Saint-Germain bereits das 43. Saisonspiel. In der zweiten Halbzeit konnte man beim Spitzenreiter der englischen Premier League durchaus auch Ermüdungserscheinungen erkennen, obwohl Chelsea einen Mann mehr auf dem Platz hatte.

"Wir haben einfach nicht so gut gespielt, wie wir sonst zu Hause spielen", sagte Cahill. "Wir haben nicht unsere Topform abgerufen. Wenn man nicht in Topform ist, dann ist es schwer, zu gewinnen, egal ob der Gegner mit zehn oder elf Mann spielt."

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