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Trotz der unglücklichen Niederlage gegen AS Monaco FC glauben Spieler und Trainer von Bayer 04 Leverkusen noch daran, Gruppensieger zu werden. Monacos Coach lobt die Effektivität.

Leverkusens Lars Bender zeigte während der 90 Minuten gegen Monaco großen Einsatz
Leverkusens Lars Bender zeigte während der 90 Minuten gegen Monaco großen Einsatz ©AFP/Getty Images

Beide Mannschaften haben nach dem Spiel die Chance auf den Gruppensieg
Leonardo Jardím bezeichnet das Spiel seiner Mannschaft als "100 Prozent Effekitivität"
Der eingewechselte Lucas Ocampo schießt das Tor des Tages in Deutschland
Roger Schmidt: "Ihre Taktik ist aufgegangen"
Nächste Spiele: Benfica - Leverkusen, Monaco - Zenit (9. Dezember)

Roger Schmidt, Trainer von Leverkusen
Es ist schon kurios. Nach so einem Hinspiel läuft das Rückspiel auch so ab. Monaco hat zweimal auf's Tor geschossen und zweimal gewonnen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und gute Chancen gehabt. Monaco hatte eigentlich keine Möglichkeiten. Dann kam es, wie es so ist, wenn man nicht trifft. Sie machen das Tor aus einer Situation, wo normalerweise nichts passiert, aber wir passen nicht auf im Zentrum.

Dann wollten wir die Partie drehen und meine Mannschaft hat alles gegeben. Nun müssen wir es akzeptieren, dass man mit wenig Chancen ein Spiel gewinnen kann und müssen daraus lernen. Wir haben gut angefangen und sofort gezeigt, dass wir gewinnen wollen. Uns war wichtig, Erster zu werden, weil wir dadurch eine deutlich bessere Situation für die Auslosung haben. So werden wir nun versuchen, bei Benfica zu gewinnen. Das Gefühl, dass wir die Gruppenbesten waren, sollte sich auch in der Tabelle widerspiegeln. Dass sie so defensiv spielen, war nicht zu erwarten. Aber ihre Taktik ist aufgegangen.

Josip Drmić, Stürmer von Leverkusen
Wir sind froh, dass wir den Einzug in die K.-o.-Runde geschafft haben. Wir haben auch nicht schlecht gespielt, nur das Tor hat letztlich gefehlt. Ich hatte nach meiner Einwechselung zwei gute Chancen und muss auch einen Treffer erzielen, trotzdem hat es am Ende nicht gereicht. Monaco ist eben eine sehr erfahrene Mannschaft und die spielen das einfach  sehr clever. Die brauchen auch nicht viele Chancen, das hat uns zweimal den Sieg gekostet. Wir wollen auf jeden Fall Gruppenerster bleiben und fahren nach Lissabon, um  da den notwendigen Punkt oder Sieg zu holen. Dafür werden wir alles tun.

Hakan Çalhanoğlu, Mittelfeldspieler von Leverkusen
Wir wissen alle, dass wir normal zuhause stark sind. Davon haben wir auch heute einiges umgesetzt. Wir hatten viele Chancen, nur leider ist das Tor nicht gefallen. Monaco hat das besser gemacht und in der > Tabelle sieht man auch, dass die nur insgesamt zwei Tore geschossen haben und beide gegen uns, dass ist einfach bitter. Wir wollen aber auch in Lissabon gewinnen und auf jeden Fall die Gruppe als Erster beenden. Die Chance dazu haben wir auf jeden Fall, und die wollen wir nutzten.

Rudi Völler, Sportdirektor von Leverkusen
Wenn man es nicht schafft, in zwei Spielen gegen den AS Monaco ein Tor zu erzielen, dann ist das natürlich bitter. Allerdings haben wir uns in den drei Spielen zuvor die Basis geschaffen, dass wir trotzdem im Achtelfinale sind, und wir sind auch immer noch Gruppenerster. Das wollen wir auch nach dem letzten Spieltag sein.

Jeder hat gesehen, dass wir versucht haben das Spiel zu gewinnen, aber Monaco hat letztlich mit seiner destruktiven Spielweise zweimal gegen uns gewonnen. Im Fußball zählen am Ende nur die Ergebnisse. Dieses Spiel wird sicher nicht als spielerischer Leckerbissen in die Annalen des europäischen Fußballs eingehen.

Leonardo Jardím, Trainer von Monaco
Ich habe gedacht, manchmal ist Fußball unerklärlich. Oft waren Spiele dabei, wo die Effizienz gefehlt hat. Ocampos hatte gegen Benfica eine riesen Chance und hat sie nicht genutzt. Heute war die Chance deutlich schwieriger, aber er hat sie reingemacht. Das war heute 100 Prozent Effizienz.

Wir wussten bestens Bescheid über die Stärken von Bayer Leverkusen. Es kam darauf an, die Räume eng zu machen. Das ist uns gelungen. Wir haben es geschafft, sie aus dem Spiel zu nehmen. Diese Taktik ist aufgegangen. Gegen Zenit wird es ein Finale für beide Teams. Aber auch da werden wir nichts ändern und unsere Balance behalten und konzentriert zu Werke gehen.

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