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Juventus und Madrid zeigen sich zufrieden

Juve-Coach Antonio Conte attestierte seiner Mannschaft "vor allem in der ersten Hälfte eine sehr gute Leistung", auch Real-Trainer Carlo Ancelotti zeigte sich nach dem Remis in Turin zufrieden mit seinem Team.

Fernando Llorente (links) feiert den Ausgleichstreffer für Juventus
Fernando Llorente (links) feiert den Ausgleichstreffer für Juventus ©AFP/Getty Images

Antonio Conte, Trainer Juventus 
Mein Team hat vor allem in der ersten Hälfte eine sehr gute Leistung gezeigt. So hatten wir uns das auch vorgestellt. Es war das sechste Spiel in 18 Tagen, da ist man natürlich ein bisschen müde. Das macht es in einem Spiel gegen Ronaldo oder Bale nicht gerade einfacher, aber wir haben uns gut geschlagen. Für mich war Iker Casillas heute der beste Mann auf dem Feld.

Wir hätten heute eigentlich drei Punkte verdient gehabt, aber gegen ein so stark besetztes Team darf man keine Fehler machen. Ich bin stolz auf meine Spieler, die heute tapfer gekämpft haben und keine Angst vor Real Madrid hatten. Das ist ein gutes Zeichen. Wir können auch mit den besten Teams in Europa mithalten.

Wir können auf einem Niveau mit Real spielen, das haben wir ja bereits im Hinspiel vor zwei Wochen unter Beweis gestellt. Wir können in diesem Wettbewerb ein Wörtchen mitreden. Dieses Spiel hat uns sicher gestärkt und wir gehen zuversichtlich in die nächsten Spiele.

Carlo Ancelotti, Trainer Madrid
Besonders mit der Leistung meiner Mannschaft in der zweiten Hälfte bin ich zufrieden. Wir haben auf den Rückstand sehr gut reagiert. Nach der Pause haben wir viel mehr Einsatz und Aggressivität gezeigt. Wir haben in der ersten Hälfte den Fokus auf die Defensive gelegt, um Paul Pogba und Claudio Marchisio aus dem Spiel zu nehmen. In der zweiten Hälfte haben wir unsere Ausrichtung natürlich etwas geändert.

Wir wollten vor allem das Flügelspiel von Juventus ausbremsen und das hat dann mit Sergio Ramos auch gut funktioniert. Ramos ist ein großartiger Spieler, der vielseitig einsetzbar ist. Sein Einsatz auf der rechten Seite war nur eine vorübergehende Lösung, denn ich weiß, dass er lieber im Zentrum spielt. Ein Lob geht heute auch an Karim Benzema, der gegen Andrea Pirlo sehr hart gearbeitet hat.