Coupet glaubt fest an Lyon

Grégory Coupet feierte mit Olympique Lyonnais große Erfolge und drückt seinem ehemaligen Team die Daumen bei der Rückkehr in die UEFA Champions League.

Coupet glaubt fest an Lyon
Coupet glaubt fest an Lyon ©UEFA.com

Olympique Lyonnais bereitet sich derzeit auf die dritte Qualifikationsrunde der UEFA Champions League diese Woche vor und ein Mann der den Verein bestens kennt, Grégory Coupet, freut sich sehr auf die Rückkehr seines ehemaligen Vereins in die Königsklasse.

Nachdem sich Lyon zehn Spielzeiten in Serie für die UEFA Champions League qualifizieren konnte, endete diese Serie in der Saison 2012/13. Coupet, der ehemalige Torhüter und dreimalige Viertelfinalist mit Olympique, traut der Mannschaft nach einem Jahr Abstinenz in dieser Spielzeit einiges zu.

"Wenn du das Trikot von Olympique überstreifst, egal ob für das Herrenteam oder auch für das Damenteam, dann streifst du es über um zu gewinnen", sagte der Mann, der mit Lyon sieben Meisterschaften in Serie feiern durfte. "Das ist einfach so und das wird auch so bleiben, für Lyon geht es immer um den Sieg. Ich sehe die Zukunft von Lyon sehr positiv."

Kennengelernt hat Coupet diese Mentalität in Lyon in den Meisterjahren von 2002 bis 2008. "Das beste an diesen Jahren, war die Entwicklung im Team, wir sind zu einer Einheit zusammengewachsen", sagte Coupet, der 370 Ligaspiele für Lyon absolvierte und 2011 seine Karriere beendete. "Die schönste Erinnerung ist der erste Titelgewinn. Das war etwas ganz besonderes, aber natürlich waren auch die Auftritte in der Champions League unvergesslich."

Coupet war in seiner aktiven Zeit der große und oft gefeierte Rückhalt bei Olympique, doch er warnt seinen aktuellen Nachfolger im Tor von Lyon, Rémy Vercoutre, vor den Gefahren die auf der Position zwischen den Pfosten lauern. "Wer im Tor steht, dem wird viel Demut abverlangt. Du kannst über Monate herausragend halten, wenn du dann aber nur einen einzigen schwerwiegenden Fehler machst, bist du sofort der große Sündenbock. Als Torwart ist es vor allem wichtig die eigene Leistungsstärke realistisch zu betrachten und auf dem Boden zu bleiben", sagte der ehemalige französische Nationalspieler weiter.