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Kiryat Shmona will an Israels Spitze

Hapoel Kiryat Shmona FC überraschte im vergangenen Jahr mit dem ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte, mit einem neuen Trainer will der Klub nun versuchen, auch in der UEFA Champions League einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Sali Hassarmi (links) im Spiel der zweiten Qualifikationsrunde gegen Žilina
Sali Hassarmi (links) im Spiel der zweiten Qualifikationsrunde gegen Žilina ©MŠK Žilina

Ein paar Monate, nachdem Hapoel Kiryat Shmona FC für großes Erstaunen im israelischen Fußball gesorgt hatte, sehnt sich das Team aus dem Norden des Landes weiterhin nach Anerkennung. 

Erst vor zwölf Jahren hatte sich der Klub aus zwei lokalen Mannschaften gebildet, nun ist Kiryat Shmona der erste Verein, der neben den Klubs aus Jerusalem, Tel Aviv oder Haifa in den letzten knapp 30 Jahren einen Meistertitel gewinnen konnte. Was ihnen noch fehlt, ist ein großer Name, das könnte sich jedoch in ihrem ersten Jahr in der UEFA Champions League schlagartig ändern. Nachdem die Mannschaft im Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde einen Rückstand gegen MŠK Žilina aufgeholt hat, spielt Hapoel nun gegen Neftçi PFK um den Einzug in die Play-offs. Am Mittwoch empfangen die Israelis das Team aus Aserbaidschan zum Hinspiel.

Trotz der neuen Herausforderung in Europa ist die Mannschaft fast die gleiche wie im Meisterjahr. Nur Darko Tasevski von PFC Levski Sofia und László Lencse von Kecskeméti TE wurden als Neuzugänge verpflichtet. "Wir haben eine Struktur in der Mannschaft, das ist das Wichtigste", sagte der Klubgründer und Vereinsvorsitzende Izzy Sheratzky zu seiner Einkaufspolitik. "Ich würde einen Spieler wie Lionel Messi nur dann kaufen, wenn ich denken würde, dass er ins System passt."

An der Mannschaft selbst hat sich nicht viel verändert, Trainer Ran Ben Shimon hat den Verein jedoch verlassen. Er wechselte zu AEK Larnaca FC nach Zypern. Ersetzt wurde er durch Gil Landau ersetzt, der in der vergangenen Saison mit Hapoel Petach-Tikva FC abgestiegen war. "Ich habe bereits gesagt, dass es nach der Meisterschaft nur noch nach unten gehen kann", erklärte er. "Wir wollen zeigen, dass wir nicht nur ein Strohfeuer sind und uns dauerhaft einen Platz oben in der Tabelle sichern."

Stürmer Barak Badash sagte: "Wir haben die selbe Methode – der einzige Unterschied ist der Trainer. Die Hymne der Champions League geht mir bereits durch den Kopf." Einige Experten in Israel bezweifeln noch immer, dass Kiryat Shmona noch einmal glänzen kann, die Mannschaft ist da anderer Meinung. 

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