Rodionov gelobt besseres BATE im Rückspiel
Dienstag, 24. Juli 2012
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Mit zwei späten Toren rettete Vitali Rodionov seinem FC BATE Borisov einen knappen 3:2-Hinspielsieg gegen FK Vardar, er erklärte: "Immerhin gehen wir mit einem Vorsprung ins Rückspiel, auch wenn er nicht groß ist."
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Durch zwei Tore in der Nachspielzeit bescherte Vitali Rodionov seinem FC BATE Borisov im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League einen knappen 3:2-Heimsieg gegen FK Vardar, doch der Angreifer weiß, dass das Rückspiel in der Fremde keine leichte Aufgabe für seine Mannschaft wird.
"Natürlich freue ich mich darüber, zwei entscheidende Tore geschossen zu haben, aber wir hatten auf einen höheren Sieg gehofft", sagte der 28-Jährige. "Wir sind selbst daran schuld - wir haben uns selbst in diese Situation gebracht. Immerhin gehen wir mit einem Vorsprung ins Rückspiel, auch wenn er nicht groß ist. Wir haben ihnen zu viel Platz gelassen nach der Pause. Sie haben das Spiel nicht aus eigener Kraft gedreht - wir haben sie einfach machen lassen."
"Es ist ärgerlich, dass wir fast aus dem Nichts zwei Gegentreffer kassiert haben", so Rodionov weiter. "Wir müssen uns an unsere eigene Nase fassen und herausfinden, was schief gelaufen ist. In der Vergangenheit sind wir sicher gestanden. Ich denke, uns hat die Aggressivität gefehlt. Das ist die wichtigste Eigenschaft, die BATE im Europapokal zeigen muss."
Aufgrund einer Knieverletzung verpasste Rodionov einen Großteil der vergangenen Saison, als der Meister aus Belarus in der Gruppenphase auf den AC Milan, den FC Barcelona und FC Viktoria Plzeň traf, war er nicht dabei. Deshalb genießt er jetzt die Chance, in Europa auf sich aufmerksam zu machen, auch wenn er seine Tore gegen Vardar herunterspielt.
"Ich hatte bei beiden Toren viel Glück", meinte er. "Ich stand beide Male an der richtigen Stelle und musste nur noch meinen Kopf hinhalten. Das war nichts Besonderes. Jetzt müssen wir den Vorsprung verteidigen, aber wir wissen, wie die Fans in Skopje sind, das wird ein heißer Tanz. Wir müssen nicht nur gut spielen, sondern auch dem Druck von den Rängen standhalten."
Rodionov war schon dabei, als sich BATE in der gleichen Runde der Saison 2009/10 nach Hin- und Rückspiel mit 2:0 gegen Vardars Nachbar FK Makedonija GP Skopje durchsetzte. Er hofft, dass sich die Erfahrung von damals jetzt auszahlt. "Unser Gegner war aggressiv und hat mächtig Druck gemacht, wir wissen also, was uns erwartet und wie man sich darauf einstellt", erklärte er.
Verzichten muss BATE auf die Mittelfeldspieler Renan Bressan und Dmitri Baga, die für Belarus bei den Olympischen Spielen in London im Einsatz sind, doch das darf laut Rodionov keine Ausrede sein. "Wir haben genügend talentierte Spieler im Kader, um Ren und Dima zu ersetzen", sagte er. "Ich wiederhole es noch einmal – mit der richtigen Einstellung sollte alles ein gutes Ende nehmen."