Jovanović freut sich über historischen Abend

Für APOEL-Trainer Ivan Jovanović war es "der wichtigste Abend in der Geschichte von APOEL", sein Gegenüber, Lyons Coach Rémi Garde, sah das etwas anders.

Für APOEL war es ein denkwürdiger Abend
Für APOEL war es ein denkwürdiger Abend ©AFP/Getty Images

Ivan Jovanović, APOEL-Trainer
Das ist der wichtigste Abend in der Geschichte von APOEL; ein denkwürdiger Abend für APOEL, die Fans und den zyprischen Fußball. Wir hätten nie für möglich gehalten, dass wir so weit kommen. Aber wenn man Spieler mit so viel Selbstvertrauen hat, ist alles möglich. Wenn man ein volles Stadion hat mit Fans wie den unseren, dann ist alles möglich. Es ist fantastisch für uns alle.

Ich habe vor dem Spiel gesagt, um weiterzukommen brauchen wir das perfekte Spiel. Je weiter das Spiel fortschritt, desto mehr waren wir in der Lage, uns ihrem Druck zu erwehren, das hat uns hoffen lassen. Aber wir mussten unglaublich viel laufen und in jeden Zweikampf gehen. Ich möchte noch erwähnen, dass sich alle Spieler, die einen Elfmeter geschossen haben, freiwillig gemeldet haben.

Der Sieg gehört den Spielern und den Fans. Wir haben dafür sehr hart gearbeitet. Ich bin sehr glücklich, dass ich mithelfen durfte, dass die APOEL-Fans so einen Abend erleben durften.

Rémi Garde, Lyons Trainer
Der heutige Abend war für mich eine große Enttäuschung, ein echter Rückschlag. APOEL ist kein großer Name, aber wie wir gesehen haben, haben sie es verdient, ins Achtelfinale einzuziehen und jetzt sogar ins Viertelfinale. Für mich ist das sehr enttäuschend. Sie können sich vorstellen, dass heute niemand zufrieden ist. Eine große Depression würde uns aber nicht weiterhelfen. Ich bedauere meine personellen Entscheidungen nicht, aber das wird wohl eine endlose Debatte werden. Natürlich zieht eine Niederlage Kritik nach sich.

Wer wusste schon, was bei einem 0:1 passiert? Ich musste an meine müden Spieler und die Verlängerung denken. Es ist ein Geschenk für uns, dass wir am Samstag im Gerland gegen Lille [in der Ligue 1] spielen. Wir haben keine Zeit, uns unseren Depressionen hinzugeben. Wir haben noch die Liga, das französische Ligapokal-Finale [gegen Olympique de Marseille] und das Viertelfinale im französischen Pokal vor uns. Das sollte für jeden Profi Motivation genug sein.