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Zenits Anyukov hat Benfica durchschaut

Durch ein Unentschieden beim FC Porto ist Zenit St Petersburg ins Achtelfinale eingezogen, was laut Kapitän Aleksandr Anyukov ein großer Pluspunkt ist, wenn es jetzt gegen SL Benfica geht.

Zenits Aleksandr Anyukov geht optimistisch ins Achtelfinale gegen Benfica
Zenits Aleksandr Anyukov geht optimistisch ins Achtelfinale gegen Benfica ©UEFA.com

Durch ein torloses Remis beim FC Porto ist der FC Zenit St Petersburg ins Achtelfinale der UEFA Champions League eingezogen. In dieser Woche wollen die Russen nun den nächsten portugiesischen Skalp, wenn das Hinspiel gegen SL Benfica auf dem Programm steht.

Ein starke Abwehrleistung und eine Reihe von Glanzparaden von Vyacheslav Malafeev waren der Schlüssel für den entscheidenden Punktgewinn in Portugal, laut Zenit-Kapitän Aleksandr Anyukov geht seine Mannschaft deshalb guten Mutes in das Duell mit Benfica. "Sie sind im Grunde die gleiche Mannschaft wie Porto, und sie haben fast die gleiche Spielweise, glaube ich", meinte er gegenüber UEFA.com. "Es sind zwar andere Spieler, aber sonst ist alles das gleiche."

Benfica steht an der Spitze der portugiesischen Liga, vor Porto, ist für Zenit, einen Debütanten in der K.-o.-Phase, trotzdem nicht unbedingt der Favorit. "Sie spielen den gleichen schnellen, offensiven und technisch starken Fußball wie Porto, und ihre Spieler haben das gleiche Niveau. Beide Teams haben ihre Chancen, warten wir ab, was am Ende dabei herauskommt", sagte Verteidiger Anyukov. "Es steht 50:50."

Die Mannschaft von Jorge Jesus wird sich sicherlich intensiv mit Zenit beschäftigt haben, vor allem mit dem letzten Spiel gegen Porto. Diese Partie im Estádio do Dragão hat einige von Zenits weniger bekannten Qualitäten zum Vorschein gebracht. "Teamwork und gemeinsame Abwehrarbeit", erklärte der 29-jährige Anyukov. "Und Slava (Malafeev) musste uns ein paar Mal retten. Wir hatten ein paar Mal Glück, aber ich denke, es war nicht unverdient. Wir haben uns das Glück erarbeitet."

Nur mit Glück und Hartnäckigkeit kommt man so weit, und Anyukov betont zudem, dass seine Mannschaft über Reife und viel taktisches Verständnis verfügt. "Wir sind keine kleinen Jungs. Jeder weiß, wie man sich auf große Spiele vorbereitet. In dieser Phase ist die Rolle des Trainers minimal. Jeder weiß, was er zu tun hat", betonte er. "Jeder ist motiviert. Man muss nur dafür sorgen, dass jeder in einer starken körperlichen Verfassung ist."

Für Luciano Spallettis Zenit ist alleine der Einzug ins Achtelfinale schon ein herausragender Erfolg. Stürmer Aleksandr Kerzhakov überstand 2007/08 bereits mit Sevilla FC die Gruppenphase, wechselte vor dem Duell mit Fenerbahçe SK aber den Verein. "Ich freue mich, dass die Fans in St. Petersburg im Frühling weitere Champions-League-Spiele erleben dürfen und sehen können, wie wir uns gegen die besten Teams in Europa und auf der Welt schlagen", sagte er.

Anyukov meinte: "Jede Saison in der Champions League ist etwas Besonderes und man will jedes Jahr mitspielen. Für uns alle ist es ein großer Erfolg, die Gruppenphase überstanden zu haben, das ist eine große Geschichte für St. Petersburg und den Klub. Jetzt werden wir versuchen, so weit wie möglich zu kommen."

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