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Zenit und APOEL haben das gleiche Ziel

Ivan Jovanović von APOEL FC sagt, er wäre "der glücklichste Trainer der Welt", wenn die Zyprer weiterkommen würden. Doch beim FC Zenit St Petersburg treffen sie auf ein Team, das genauso große Ziele hat.

Aílton, der noch einen Fitnesstest absolvieren muss, im Duell mit Zenits Tomáš Hubočan am ersten Spieltag
Aílton, der noch einen Fitnesstest absolvieren muss, im Duell mit Zenits Tomáš Hubočan am ersten Spieltag ©Getty Images

Trainer Luciano Spalletti vom FC Zenit St Petersburg erwartet eine stark defensiv eingestellte Mannschaft von APOEL FC. Denn den Gästen aus Zypern würde schon ein Punkt zum Achtelfinal-Einzug in der UEFA Champions League reichen, wenn der FC Porto gleichzeitig in Gruppe G gegen den FC Shakhtar Donetsk nicht gewinnt. Ivan Jovanović widersprach dem nicht und betonte, er wäre "der glücklichste Trainer der Welt", wenn seine Mannschaft das angestrebte Ergebnis erzielen würde. Dafür aber müsse sein Team an der bewährten Kontertaktik festhalten.

Zenit
Trainer Luciano Spalletti 
APOEL hat normalerweise nicht viele Torchancen, aber sie nutzen sie meistens. Wir müssen die richtige Balance finden. Es ist eine schwierige Situation gegen eine Mannschaft, die immer gefährlich ist. Ich erwarte das gleiche APOEL wie schon [bei den 1:1] in Porto und Shakhtar. Von der Taktik her wird es ein ganz anderes Spiel als die Partie in Zypern [, wo Zenit 1:2 verloren hat]. APOEL wird viel Wert auf die Defensive legen und dann schnell kontern wollen. Deshalb müssen wir vor allem bei Standardsituationen Gefahr ausstrahlen.

Wir werden in das Spiel gehen, um es zu gewinnen. Aber wir müssen sehr gut darauf achten, unsere Balance nicht zu verlieren. Denn es geht für uns um sehr viel. Wir dürfen nicht nervös sein, denn aufgeregte Menschen treffen nie die richtige Entscheidung. Meine Spieler sollten wissen, dass sie die Qualitäten haben, APOEL zu schlagen. Sie haben ja auch die anderen Mannschaften in unserer Gruppe geschlagen. Die Jungs müssen nur ruhig und selbstbewusst an die Sache herangehen.

Letztes Pflichtspiel
Freitag, 18. November: Zenit - FC Anzhi Makhachkala 0:0
Malafeev; Anyukov, Lombaerts, Hubočan, Criscito; Bystrov (58. Lazović), Denisov, Zyryanov (80. Rosina), Shirokov, Fayzulin; Bukharov (70. Danny)

• Vladimir Bystrov feierte nach über einem Jahr sein Startelf-Comeback in der Liga. Dabei baute Spallettis Truppe ihre Heimbilanz auf 17 Spiele in Serie ohne Niederlage aus. Seit der 0:2-Pleite im russischen Pokal gegen PFC CSKA Moskva am 20. April gab es elf Siege und sechs Unentschieden. Anzhi spielte in den letzten neun Minuten nur noch zu zehnt, nachdem Mbark Boussoufa vom Platz gestellt worden war.

Rund um das Team
Nicolas Lombaerts stand am Freitag wieder in der Startelf, nachdem er seine muskulären Probleme auskuriert hatte. Danny kam als Einwechselspieler zu seinem ersten Einsatz, seitdem er sich am vierten Spieltag das Knie verstaucht hatte. Aleksandr Kerzhakov fällt dagegen immer noch aus, nachdem er sich am 2.Oktober eine Knöchelverletzung zugezogen hat.

APOEL
Trainer Ivan Jovanović 
Wir werden unsere Taktik nicht ändern, auch wenn wir nur ein Unentschieden brauchen. Natürlich sind die Bedingungen in St Petersburg anders als auf Zypern. Doch daran kann ich nichts ändern. Das Wetter könnte noch viel schlimmer sein. Wenn wir das Achtelfinale erreichen sollten, würde ich nichts besonderes tun. Ich wäre einfach nur der glücklichste Trainer der Welt.

Die K.-o.-Phase ist für uns so nah, und doch so weit weg. Denn wir müssen noch gegen zwei sehr gute Mannschaften spielen. Wir müssen besser spielen als jemals zuvor, aber wir freuen uns darauf. Der Tabellenstand erhöht den Druck auf uns nicht. In unserer Gruppe spielen drei sehr unterschiedliche Mannschaften. Für uns ist Zenit der härteste Gegner, Shakhtar die talentierteste Mannschaft und Porto ein wahrer Meister mit einer großen Europapokal-Erfahrung.

Letztes Pflichtspiel
Samstag, 19. November: APOEL - Ermis Aradippou FC 2:0 (78. Manduca,  82. Belaid)
Pardo; Poursaitides, Ilia, Paulo Jorge, Oliveira; Nuno Morais, Manduca (84. Adorno), Marcinho, Charalambides (60. Hélio Pinto); Tričkovski, Solari (71. Belaid)

• Gustavo Manduca beendete mit seinem Treffer die 277-minütige Torflaute von APOEL in der ersten Liga. Er gab auch die Vorlage für den Kopfballtreffer von Tijani Belaid, der damit sein erstes Tor für den Klub erzielte.

Rund um das Team
Bei Aílton entscheidet ein Fitnesstest kurz vor dem Spiel über einen Einsatz. Ob Nektarios Alexandrou spielen kann, ist ebenfalls fraglich. Der Nationalspieler erhielt während eines Länderspiel-Einsatzes einen Schlag auf die Wade. Dionisios Chiotis hat seit einer Rippenquetschung aus der Partie gegen den FC Porto am dritten Spieltag kein Spiel mehr bestritten. William Boaventura hat seit einer Knöchelstauchung am 23. Oktober ebenfalls nicht mehr gespielt.

Hintergrund
Wie APOEL, hat sich auch Zenit zum zweiten Mal für die Gruppenphase der UEFA Champions League qualifiziert. Auch die Russen könnten zum ersten Mal die K.-o.-Phase erreichen. Dafür müssen sie aber gewinnen, und Porto darf gegen Shakhtar nicht über ein Remis hinauskommen.