Geänderte Einstellung führt BATE zum Achtungserfolg
Mittwoch, 2. November 2011
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Aleksandr Gutor führte die verbesserte Leistung seines FC BATE Borisov gegen AC Milan auf die entspannte Grundhaltung zurück. Milan steht nach dem 1:1 in der Gruppe H bereits im Achtelfinale der Königsklasse.
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Der AC Milan hat nach dem 1:1 gegen den FC BATE Borisov das Ticket für das Achtelfinale der UEFA Champions League bereits gelöst. Doch nicht die Italiener feierten diesen Punktgewinn wie einen Sieg, sondern der Champion aus Belarus, der sich in der Gruppe H nach der 0:5-Niederlage gegen den FC Barcelona mit einem für die Moral wichtigen Punkt zurückmeldete.
Aleksandr Gutor, Torhüter BATE
Ich bin absolut überwältigt. Wir haben gegen eine sensationelle Mannschaft, die Sieger der UEFA Champions League war, ein Remis herausgeholt. Im Gegensatz zu unseren vorangegangenen Partien waren wir heute viel entspannter. Das hat sich sehr auf unser Spiel ausgewirkt. Klar hätte ich den Schuss von Zlatan Ibrahimović halten können, aber in dieser Szene hatte ich eben etwas Pech. Zum Glück haben wir keine weiteren Tore kassiert, und ich konnte es mit ein paar guten Paraden wieder gut machen.
Aleksandr Volodko, Mittelfeldspieler BATE
Es war ein sehr intensives Spiel, in dem beide Mannschaften gute Chancen hatten. Auch wir hatten die Möglichkeit, ein zweites Tor zu erzielen, aber letztlich ist das 1:1 ein gerechtes Ergebnis. Wir wollten die Niederlagen aus den letzten beiden Spielen vergessen machen und ich denke, das ist uns gelungen.
Massimo Ambrosini, Mittelfeldspieler Milan
Wir hätten den Sack einfach nur zu machen müssen. Wir hätten mindestens ein weiteres Tor verdient gehabt, da wir sehr gut gespielt haben und eine Menge Chancen hatten. Speziell nach der Führung in Halbzeit eins waren wir am Drücker.
Wir haben gehofft, dass uns im kommenden Spiel gegen Barcelona ein Remis genügen würde, um die Gruppe als Tabellenführer abzuschließen, aber jetzt muss es wohl ein Sieg gegen Barcelona sein. Eigentlich wollten wir unserem Stürmer Antonio Cassano einen Sieg schenken. Er liegt nach einem Schlaganfall im Krankenhaus, und wir wollten ihm eine Freude machen. Leider hat es mit dem Sieg nicht geklappt, aber wenn wir zurück sind, dann werden wir uns um ihn kümmern.