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Lombaerts und Anyukov stolz auf Zenits Leistung

Nicolas Lombaerts lobte die Geschlossenheit des FC Zenit St Petersburg beim 1:0-Sieg gegen FC Shakhtar Donetsk, während für Teamkollege Aleksandr Anyukov noch "nichts entschieden" ist.

Nicolas Lombaerts (Mitte) feiert mit Konstantin Zyryanov und Tomáš Hubočan
Nicolas Lombaerts (Mitte) feiert mit Konstantin Zyryanov und Tomáš Hubočan ©Getty Images

Matchwinner Nicolas Lombaerts hob die geschlossene Defensivleistung des FC Zenit St Petersburg hervor, nachdem er gegen den FC Shakhtar Donetsk zuvor den einzigen Treffer des Abends erzielt hatte. Rechtsverteidiger Aleksandr Anyukov ist der gleichen Meinung wie der belgische Nationalspieler, warnt aber gleichzeitig, dass für das Team von Luciano Spalletti als Zweitplatzierter in Gruppe G noch "nichts entschieden ist und immer noch ein langer Weg zu gehen ist".

Nicolas Lombaerts, Zenit-Verteidiger
Das nächste Heimspiel gegen APOEL ist ebenfalls sehr wichtig für uns, aber für den Moment wollen wir erstmal unseren Sieg genießen. Wir hätten auch das letzte Spiel in Donezk gewinnen können, aber wir haben das Spiel heute gewonnen, deshalb ist das nicht so schlimm für uns.

Heute war es ein anderes Spiel und wir haben großartig verteidigt. Wir hatten einige gute Chancen, doch Olexandr Rybka zeigte einige tolle Paraden und ich dachte mir 'oh nein, nicht schon wieder'. Zum Glück waren wir dann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erfolgreich, das war absolut entscheidend. In der zweiten Hälfte war das Wetter nicht gerade auf unserer Seite, der starke Wind half ihnen, uns weitestgehend in der eigenen Hälfte zu beschäftigen, aber da wir nicht in einen Konter laufen wollten, spielten wir fortan vorsichtiger.

Aleksandr Anyukov, Zenit-Verteidiger
Wir sind hinten sehr gut gestanden, und das Wichtigste ist, dass wir zu Null gespielt haben. Zum Glück haben wir einen Treffer erzielt und die drei Punkte eingefahren. Doch wir müssen weiter an uns arbeiten. Wir können noch nicht zu weit nach vorne schauen, wir haben immer noch zwei Spiele zu absolvieren, die wir versuchen, zu gewinnen. Trotz dieses Erfolgs ist noch nichts entschieden und wir haben immer noch einen langen Weg zu gehen. Die zweite Halbzeit war sehr anstrengend, Shakhtar hatte viel Ballbesitz. Sie hatten drei gute Chancen, aber wir haben sie nicht zum Zug kommen lassen.

Eduardo, Shakhtar-Stürmer
Ich muss Zenit gratulieren, sie haben sehr gut gespielt. Wir mussten uns nach dem Gegentreffer kurz vor der Halbzeit erstmal sammeln, doch wir haben das gut hinbekommen und sind positiv in die zweite Halbzeit gegangen. Wenn wir die nächste Runde erreichen wollen, müssen wir nun in den anderen Spielen punkten, es sind immerhin noch sechs Punkte zu vergeben. Mathematisch gesehen können wir uns immer noch qualifizieren, es gibt also keinen Grund, die Hoffnung aufzugeben.

Darijo Srna, Shakhtar-Kapitän
Ich habe im Vorfeld bereits gesagt, dass das Spiel in St Petersburg im Vergleich zu dem Spiel in Donezk ein komplett anderes sein würde. Wir haben in der ersten Hälfte nicht gut gespielt, und wir kassieren gerade nach Eckbällen zu viele Gegentore.

In der zweiten Halbzeit haben wir das besser gemacht, und wir hatten mehr vom Spiel. Zenit war in die Defensive gedrängt, doch wir konnten uns keine wirklichen Chancen herausspielen. Wir waren vor dem Tor nicht gerade sehr kaltschnäuzig, und um ehrlich zu sein, das verfolgt uns nun schon den kompletten Wettbewerb über.

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