Squillaci schon fester Bestandteil von Arsenal
Montag, 27. September 2010
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Verteidiger Sébastien Squillaci hat sich diese Saison nahtlos in die Defensive von Arsenal FC eingegliedert. Für den Franzosen ist es nach eigener Aussage sehr "leicht, sich anzupassen".
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Es ist keine große Überraschung, dass Arsenal-FC-Trainer Arsène Wenger der erste Übungsleiter einer nicht-französischen Mannschaft ist, die in der UEFA Champions League eine komplett französische Abwehr stellt. Sébastien Squillaci war der letzte Baustein, der das Abwehrpuzzle komplettiert hat.
Der französische Nationalspieler hat in den letzten Jahren schon viele Erfahrungen in der europäischen Eliteklasse gesammelt, mit Vereinen wie AS Monaco FC, Olympique Lyonnais und Sevilla FC. Squillaci macht den Eindruck, als ob er schon Jahre bei Arsenal spielen würde, doch es sind nur ein paar Wochen. Beim 6:0-Erfolg gegen den SC Braga am 1. Spieltag in der UEFA Champions League gab er sein Debüt für die Gunners in Europa.
"Wir waren gut drauf", sagte er zu UEFA.com. "Fußball ist nie einfach, aber wir haben es uns durch die frühen Treffer einfacher gemacht." Trotz des beeindruckenden Sieges weiß Squillaci, dass die Abwehr immer hoch konzentriert sein muss. "In diesem Wettbewerb muss man immer konzentriert bleiben", ist sich der 30-Jährige sicher. "Wir müssen noch fünf Spiele absolvieren, bevor wir uns für die nächste Runde qualifizieren."
Der Innenverteidiger hat sich schnell im Norden von London eingelebt. Natürlich liegt das in erster Linie an ihm selbst und den französichen Kollegen, aber auch am Rest der Mannschaft: "Es ist leicht, sich schnell anzupassen wenn man in einen Verein mit so guten Spielern kommt", fügte er an. "Ich muss weiter hart an mir arbeiten, um eine wichtige Rolle für Arsenal auf dem Platz zu spielen."
Squillaci erreichte mit Monaco 2004 das Finale der UEFA Champions League und weiß deshalb, wie schwer es für Arsenal wird, das Finale im Mai in London zu erreichen. Das Auswärtsspiel gegen FK Partizan am Dienstag in Belgrad ist ein Beispiel dafür, wie unterschiedlich die Aufgaben in diesem Wettbewerb sein können.
"Es wird sehr schwer", sagte er. "Partizan ist eine gute Mannschaft, technisch sehr stark. Wir spielen auswärts, deshalb müssen wir versuchen, unser eigenes Spiel aufzuziehen. Arsenal muss dort geschlossen auftreten, damit wir dieses Spiel gewinnen können."