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Vier Wochen Pause für Ribéry

Franck Ribéry wird dem FC Bayern München mit einem Außenbandriss für rund vier Wochen fehlen. Beim Rekordmeister war man ob dieser Diagnose sogar erleichtert - Schlimmeres wurde befürchtet.

Schmerz und Schock sind Ribéry deutlich ins Gesicht geschrieben
Schmerz und Schock sind Ribéry deutlich ins Gesicht geschrieben ©Getty Images

Franck Ribéry wird dem FC Bayern München mit einem Außenbandriss für rund vier Wochen fehlen. Angesichts einer befürchteten schwereren Verletzung war man beim Rekordmeister ob dieser Diagnose sogar erleichtert.

Der Franzose hatte sich am Dienstagabend beim 2:1-Sieg seines Vereins in der Bundesliga bei der TSG 1899 Hoffenheim bei der Vorbereitung des Ausgleichs verletzt und musste nach rund einer Stunde ausgewechselt werden. "Im ersten Moment haben wir mit dem Schlimmsten gerechnet", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger. So ging es auch Trainer Louis van Gaal: "Ich hatte Schlimmeres befürchtet. Wir hoffen, dass er sich bald erholt."

Eine Kernspintomographie unter der Obhut von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt am Mittwochvormittag ergab nun, dass sich Riberý das vordere Außenband des rechten Sprunggelenks gerissen und sich an derselben Stelle auch eine Kapselverletzung zugezogen hat. "Er muss nicht operiert werden. Das ist Glück im Unglück. Ich denke, dass er in drei Wochen vielleicht wieder mit dem Mannschaftstraining beginnen kann", so Nerlinger weiter. Ribéry wird für zehn Tage Gips tragen und weitere zehn Tage einen Spezialschuh tragen, ehe er mit dem Aufbautraining beginnen kann.

Der 27-Jährige wird aber wohl auf jeden Fall in den UEFA-Champions-League-Spielen beim FC Basel 1893 (28. September) und zu Hause gegen den CFR 1907 Cluj (19. Oktober) fehlen. Im Rückspiel in Cluj am 3. November könnte er bei gutem Heilungsverlauf wieder mit von der Partie sein. Die Bayern waren letzte Woche mit einem 2:0-Heimerfolg gegen AS Roma in die Königsklasse gestartet.

Diese Verletzung ist umso bitterer, da Ribéry in der letzten Saison mehrfach von Verletzungen (Knie, Adduktoren, Patellasehne, Zehen, Sprunggelenk) heimgesucht wurde und nur 19 Ligaspiele (4 Tore) bestritt. Nerlinger fühlt mit dem Spieler: "Jetzt haben wir ihm alle gewünscht, dass es so weitergeht, wie es in dieser Saison begonnen hat, nämlich ohne Verletzungen. Er hat hervorragend trainiert und alles gegeben. [Das ist] jetzt natürlich ein Rückschlag, aber ein kleiner Rückschlag, von dem er sich sehr schnell erholen wird."