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Der FCB und sein "Spiel des Jahres"

Der FC Basel will beim FC Sheriff zum dritten Mal den Sprung in die Gruppenphase der UEFA Champions League schaffen, auch wenn die letzten Leistungen nicht gerade berauschend waren.

Sheriffs Ognen Vranješ und Valentin Stocker bei einem Zweikampf im Hinspiel
Sheriffs Ognen Vranješ und Valentin Stocker bei einem Zweikampf im Hinspiel ©Getty Images

Der FC Basel 1893 will beim FC Sheriff zum dritten Mal den Sprung in die Gruppenphase der UEFA Champions League schaffen. Trotz Respekt vor dem Gegner und zuletzt schwachen Auftritten in der Super League ist der Glaube daran groß.

Am vergangenen Mittwoch bezwang der FC Basel den moldawischen Serienmeister nach einem Tor Valentin Stockers mit 1:0. Kurz vor dem Ende vergab Benjamin Huggel mit einem verschossenen Elfmeter eine bedeutend bessere Ausgangslage. Ein 2:0 hätte dem FCB, der in den letzen Wochen nicht immer überzeugte, gut getan. Schließlich gilt: Auch wenn der Schweizer Meister als Favorit ins Rückspiel geht, übersprungen hat er die Hürde Sheriff noch nicht. "Wir haben großen Respekt vor diesem Gegner", sagte Trainer Thorsten Fink. Sheriff habe vor allem starke Zentrumsspieler, wie im Hinspiel zu sehen gewesen sei.

Fink lässt darum keinen Zweifel daran, dass der FCB mit höchster Konzentration ins Spiel gehen wird: "Wir wissen, dass das unser Spiel des Jahres ist. Zumindest für den Moment." Er glaubt aber trotz allem, dass einem Verein wie dem FCB, dem Schweizer Doublegewinner mit beachtlichem internationalem Leistungsnachweis in den vergangenen Jahren, nicht bange werden muss vor Sheriff. "Wir haben genügend Selbstvertrauen und Qualität, um den FC Sheriff zu schlagen", sagte der Deutsche. Routinier Huggel pflichtete dem Trainer bei: "Wir sind zwar angespannt, aber wir kennen unsere Stärken, und die wollen wir auch ausspielen."

Diese Stärken hat der FCB zuletzt allerdings wenig gezeigt. Er verlor bei der AC Bellinzona, unterlag dem FC Luzern und erreichte auch am vergangenen Wochenende nur ein eher glückliches Remis beim FC Thun, dem Aufsteiger. Trotzdem meinte Huggel: "Wir wissen, was zu tun ist. Das heißt: Wir müssen gut stehen, dürfen kein Tor kassieren. Und selber sind wir immer in der Lage, eines zu schießen."

Hervorzuheben ist, dass der FCB zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit wieder auf Marco Streller zurückgreifen kann. Der Stürmer war vor Beginn der FIFA-Weltmeisterschaft in Südafrika mit einer Oberschenkelverletzung ausgefallen. Nun konnte der 29-Jährige wieder ein paar Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolvieren. Es wird jedoch nicht damit gerechnet, dass Streller in der Startformation stehen wird. Er sei "einfach mal froh, wieder dabei zu sein", meinte der Angreifer. Ansonsten kann der FCB aus dem Vollen schöpfen.