"Pistol Pete" ist Linfields Waffe

Für Angreifer Peter Thompson von Linfield FC liegt die Favoritenrolle im Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde bei Rosenborg BK. Nach dem torlosen Hinspiel ist er sich jedoch sicher, dass mit "ein bisschen Glück alles passieren kann".

Peter Thompson weiß, dass Linfield seine Chancen nutzen muss, um zu bestehen
Peter Thompson weiß, dass Linfield seine Chancen nutzen muss, um zu bestehen ©Sportsfile

Nach dem Unentschieden zwischen Linfield FC und Rosenborg BK im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League in Belfast, spricht Stürmer Peter Thompson vom irischen Double-Sieger über "immer noch gute Chancen" seiner Mannschaft beim Rückspiel in Norwegen.

"Wir haben uns kein Auswärtstor eingefangen, das ist sehr wichtig. Dennoch haben sie beim Rückspiel Heimrecht und das ist ein Vorteil für sie", sagte der 26-jährige vor dem Rückspiel am Mittwoch. "Aber wir sind noch nicht raus. Wenn wir auftreten wie im ersten Spiel und ein bisschen Glück haben, kann man nie wissen, was passiert."

Und was denkt der Angreifer, der im 4-2-3-1-System von Trainer David Jeffrey im Hinspiel die Spitze besetzt hatte, welches Team in Trondheim als Sieger vom Platz geht? "Wir müssen versuchen jede Chance, die wir bekommen, zu verwerten, denn viele Möglichkeiten werden wir nicht haben", erklärte "Pistol Pete".  In der Saison 2005/06, als Linfield das Double gewann, schoss Thompson beeindruckende 48 Tore in 58 Spielen.

"Wir müssen kompakt stehen und versuchen, die Gegner und deren Fans ein bisschen zu ärgern. Wir sollten über Standardsituationen probieren, ein Tor zu erzielen", fügte Thompson hinzu. Sein Boss hat eine ähnliche Gefühlslage: "Ich bin ängstlich, aber hoffnungsvoll", sagte Jeffrey. "Ihr Trainer Nils Arne Eggen war nach dem ersten Spiel nicht sehr glücklich,  und ich denke, der Überraschungsmoment ist nun vorbei."

"Sie sind sehr davon überzeugt, sich für die Gruppenphase bei einem europäischen Turnier zu qualifizieren. Deshalb werden sie mit aller Macht versuchen, dass sie dieses Ziel in diesem Jahr nicht wieder verpassen", fügte Jeffrey hinzu, der seit 1997 Trainer bei Linfield ist. Mit seiner Aussage erinnert er an das letztjährige Ausscheiden des norwegischen Tabellenführers in der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Europa League gegen den FK Qarabağ aus Aserbaidschan.

"Vielen irischen Spielern sind bei ihren Auftritten in Europa oftmals untypische Fehler unterlaufen, da sie immer das Gefühl hatten, schlechter als der Gegner zu sein", erklärte Jeffrey. "Ich werde meinen Spielern sagen, dass sie nicht an die Unterschiede denken sollen. Sie sollen an unsere gute Vorbereitung denken. Wir haben hart an unserer Form und unserem System gearbeitet. Wir müssen auf den Platz gehen und auf das vertrauen, was wir getan haben."