Linfield zufrieden mit Punkteteilung

David Jeffrey, der Trainer von Linfield FC, war sichtlich zufrieden nach dem Spiel seiner Mannschaft in der zweiten Qualifikationsrunde gegen Rosenborg BK. Für das Team aus Belfast war dieses 0:0 im Windsor Park "ein hervorragendes Ergebnis".

Peter Thompson ackerte viel als alleinige Spitze bei Linfield
Peter Thompson ackerte viel als alleinige Spitze bei Linfield ©Sportsfile

David Jeffrey, der Trainer von Linfield FC, war sichtlich zufrieden nach dem Spiel seiner Mannschaft in der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Campions League gegen Rosenborg BK. Für das Team aus Belfast war dieses 0:0 im Windsor Park laut Jeffrey "ein hervorragendes Ergebnis".

Der Verein aus Belfast ist seit dem UEFA-Pokal 2005/06 nicht mehr über die erste Runde eines europäischen Wettbewerbs hinausgekommen. Aber zum Rückspiel nächsten Mittwoch gegen den Tabellenführer aus der norwegischen Liga kann der Meister aus Nordirland mit berechtigten Hoffnungen anreisen. Eine starke Leistung von Linfield-Torwart Alan Blayney und eine Rettungsaktion auf der Linie von Kapitän Noel Bailie kurz vor Schluss sorgten für eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Trondheim.

"Man muss das in einen Kontext stellen: In erster Linie sind wir ein Amateurverein, dennoch waren wir in unserem Land sehr erfolgreich. Wenn man das natürlich mit Rosenborg vergleicht, ist das ein anderes Paar Schuhe", sagte Jeffrey. "Ihr Trainer meint wir haben sehr defensiv gespielt, aber ich bin da anderer Meinung. Wir haben mit einem System gespielt, bei dem es schwierig war durchzukommen. Aber wir konnten ebenso nach vorne spielen; wir haben uns nicht nur hinten reingestellt."

Jeffreys Mannschaft war einem Treffer sehr nahe: In der ersten Hälfte scheiterte Robert Garrett mit einem Heber und kurz nach der Pause verfehlte Brian McCaul bei einer Direktabnahme nur knapp. "Robert Garrett, Damien Curran und Jamie Mulgrew haben im Mittelfeld großartig gespielt, während Philip Lowry und Brian McCaul auf den Außen extrem viel gearbeitet haben", fügte der Trainer hinzu.

Der einzige Stürmer Peter Thompson, der vorne unermüdlich für Unruhe sorgte, sagte: "Wir wussten schon vor dem Spiel, dass es hart werden würde. Rosenborg hat schon so oft die Gruppenphase der Champions League erreicht. Ich möchte nicht unbedingt jede Woche alleine im Angriff spielen, aber Europa ist anders und das Team geht nunmal vor. Wir haben dadurch einen zusätzlichen Mann im Mittelfeld und genau das braucht man gegen Spitzenmannschaften wie diese."

"Wir müssen nicht unbedingt unsere Stärken ausspielen. Jedoch sollten wir in einer gewissen Art und Weise auftreten, die uns den nötigen Erfolg bringen kann", fügte Thompson hinzu. Sein Trainer hatte allerdings das letzte Wort. "Wir haben alle sehr hart gearbeitet und jeder Spieler hat seine Sache heute individuell sehr gut gemacht", sagte Jeffrey. "Ich werde diesen Abend heute genießen und freue mich auf die kommende Aufgabe nächste Woche."