Berezutski sieht keinen Vorteil für Inter
Montag, 5. April 2010
Artikel-Zusammenfassung
Verteidiger Aleksei Berezutski gkaubt nicht an einen großen Vorteil für den FC Internazionale Milano, obwohl der PFC CSKA Moskva das Viertelfinalhinspiel mit 0:1 in Italien verlor.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Verteidiger Aleksei Berezutski sieht die Chancen für seinen PFC CSKA Moskva, doch noch das Halbfinale der UEFA Champions League zu erreichen, bei guten 45 Prozent, obwohl der Armeeklub eine 0:1-Niederlage gegen den FC Internazionale Milano noch umbiegen muss.
Ein tolles Tor in der zweiten Halbzeit von Diego Milito ließ CSKA letzte Woche in Mailand doch noch als Verlierer vom Feld gehen, doch der Kampfgeist des 27-Jährigen wird dadurch nicht beeinflusst. "Wir sind alle positiv gestimmt, wir haben doch nichts zu verlieren", sagte der russische Nationalspieler. "Ich kann wirklich kein Problem darin sehen, in Italien mit 0:1 zu verlieren. Wir müssen nun treffen, aber wir hätten sowieso auf Sieg gespielt da wir ja zu Hause antreten. Selbst wenn wir auswärts ein 0:0 erreicht hätten, würden wir in Moskau immer noch nach vorne spielen."
Obwohl Berezutski bei Standards gefährlich nach vorne ist, liegt seine Priorität natürlich immer noch bei der Abwehrarbeit, denn er weiß um die Gefahr, die von den Nerazzurri ausgeht. "Inter hat eine sehr ungewöhnliche Angriffsformation, sagte Berezutski, der zusammen mit seinem Zwillingsbruder Vasili bei CSKA spielt. "Manchmal stehen da vier Mann im Angriff. Alle Offensivspieler Inters sind Weltklasse-Spieler, für mich ist aber Wesley Sneijder, der in exzellenter Form ist, der gefährlichste von ihnen. Es ist sehr schwer, gegen jeden von ihnen zu spielen."
Obwohl er voller Respekt für seine Gegenspieler ist, beurteilt Berezutski die Gesamtchancen von CSKA immer noch positiv. "OK, wir haben auswärts zwar verloren, aber unsere Chancen sind immer noch bei 45 zu 55", sagte er. "Wir haben im ersten Spiel nicht so erfolgreich verteidigt und auch unser Angriff war nicht auf dem Niveau wie sonst. Wir haben aber noch ein Spiel, in dem wir das klarstellen können."
CSKAs Premier-Liga-Spiel gegen den FC Zenit St. Petersburg am Wochenende wurde aufgrund von Bedenken der Polizei nach dem Terroranschlag in der russischen Hauptstadt abgesagt, und Berezutski ist gar nicht unglücklich über die Extra-Pause. "Wir haben nicht danach verlangt, dass das Spiel verlegt wird, da wir spielbereit sind. Aber um ehrlich zu sein ist das für uns gar nicht schlecht, dass wir ein paar Extra-Tage Pause haben", sagte er. "Der Rückflug aus Italien war etwas schwierig, daher ist es wirklich gut, dass wir uns nun ein bisschen ausruhen können."