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CSKA: Ohne Risiko keine Chance

Auch wenn PFC CSKA Moskva sein Schicksal noch immer in deneigenen Händen hat, Igor Akinfeev und Deividas Semberas wissen, dass sie ihreLeistung steigern müssen, wenn der FC Internationale Milano mit einem 1:0-Siegim Rücken nach Moskau kommt.

Akinfeev rettet vor Inters Samuel Eto'o
Akinfeev rettet vor Inters Samuel Eto'o ©Getty Images

Trotz seiner überragenden Leistung im Viertelfinale der UEFA Champions League gegen Inter ist sich CSKA-Torhüter Igor Akinfeev der immensen Aufgabe bewusst, die dem Verein aus Moskau im Rückspiel nächste Woche bevorsteht.

Akinfeev hielt gegen Inter seinen Kasten 65 Minuten lang sauber, bevor er letztlich doch von Diego Milito mit einem trockenen Flachschuss bezwungen wurde. Die Nerazzurri gaben nun noch einmal alles, um den Vorsprung etwas deutlicher zu gestalten, wurden aber wiederholt von Russlands Nummer 1 auf den Boden der Tatsachen geholt, als dieser gute Möglichkeiten von Esteban Cambiasso und Dejan Stankovic vereitelte. Damit ist für Moskau am kommenden Dienstag auf heimischem Platz noch alles möglich.

"Wir haben gegen eine der stärksten europäischen Mannschaften gespielt, mit 0:1 auswärts zu verlieren ist also vollkommen in Ordnung," so Akinfeev. "Wir waren für zehn Minuten komplett in die eigene Hälfte eingeschnürt und Inter feuerte aus allen Rohren. Wir wussten, dass das passieren wird. Auch wenn sie am Ende ein Tor gemacht haben, unsere Verteidiger haben 70 bis 75% der Bälle abgeblockt."

Im Gegensatz dazu gelang CSKA in der Offensive relative wenig, da sie damit beschäftigt waren, die ständigen Angriffe der Schwarz-Blauen abzuwehren. "Wir haben uns zu wenig Chancen erarbeitet, und dadurch wurde es extrem schwer ein Tor zu machen," erklärt Akinfeev. "Im Rückspiel liegt es nun an uns, und wir werden Aldonin und Krasic vermissen. Ihre Gelb-Sperre trifft uns hart."

Mittelfeldmann Deividas Šemberas sieht den Sachverhalt ähnlich. "Wir haben nicht so gut gespielt, wie wir uns das erhofft hatten, auch wenn uns klar ist, dass wir gegen einen sehr erfahrenen Gegner gespielt haben. Es ist nicht das beste, aber auch nicht das schlechteste Ergebnis. Unsere Chance besteht weiterhin, und ich würde Inter nicht als unschlagbar bezeichnen. Trotzdem müssen wir uns in Moskau in allen Mannschaftsbereichen, und vor allem im Sturm, steigern."

Und weiter: "Wir müssen das Maximale aus unseren Chancen, die wir uns zu Hause erarbeiten, heraus holen. Viele werden wir nicht bekommen, und nur dann haben wir die Möglichkeit, eine Runde weiter zu kommen. Wir sind eben nicht Barcelona, die sich eine Fülle an Tormöglichkeiten erspielen." Eine würde vielleicht schon genügen.

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