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Rooney in Form für Milan

Vor dem Gastspiel von Manchester United FC beim AC Milan spricht Wayne Rooney mit UEFA.com über seine Rivalität mit Alessandro Nesta und den "perfekten Spieler" Ryan Giggs.

Wayne Rooney wird sich am Dienstag, wenn die UEFA Champions League weitergeht, mit einem seiner unangenehmsten Gegenspieler duellieren müssen.

Der Stürmer von Manchester United FC ist in der Form seines Lebens und muss seinen Torriecher nun gegen den AC Milan und Alessandro Nesta unter Beweis stellen. Nesta war einer der Gründe, warum United und Rooney bei den letzten beiden Spielen im San Siro sehr alt aussahen.

"Sein Stellungsspiel war brillant und es war richtig schwer, an ihm vorbeizukommen, weil er das Spiel so gut lesen kann", so Rooney zu UEFA.com.

Beim ersten Aufeinandertreffen im März 2005 verlor der damals 19-jährige Rooney mit United im Achtelfinale mit 0:2 nach Hin- und Rückspiel. Zwei Jahre später war die Enttäuschung noch größer, als der spätere Sieger Milan einen 2:3-Rückstand aus dem Hinspiel im Old Trafford dank eines 3:0-Siegs noch umdrehen konnte.

Laut Rooney ist es "immer schwer, gegen italienische Mannschaften zu spielen", nichts anderes erwartet er auch jetzt gegen Leonardos Truppe. "Zu Beginn der Saison hatten sie einige Probleme, doch in den letzten Monaten waren sie in guter Form und haben gut gespielt, deshalb wird es eine schwierige Aufgabe für uns."

Rooney hat die zentralere Rolle in Uniteds Angriff mittlerweile blendend angenommen und ist mit 21 Toren der treffsicherste Stürmer der Premier League.

"In der Champions League und vor allem in der K.-o.-Runde muss man jede Torchance nutzen, denn eventuell bekommst du keine zweite mehr", so Rooney.

Sir Alex Ferguson und Rooney verbindet eine kämpferische Einstellung und das Verkörpern des Siegeswillens. "Auch jetzt noch, in seinem Alter, ist sein Wille und seine Entschlossenheit zu siegen einfach unglaublich. Er überträgt all das auch auf die Spieler", so Rooney über seinen Trainer.

Dass Rooney Niederlagen hasst, ist weitestgehend bekannt, doch als frischgebackener Vater kann er inzwischen auch nach Hause gehen und "den Fußball mal vergessen".

"Ich denke, das muss man auch", so der Engländer. "Man kann auf dem Spielfeld heutzutage sowieso nichts mehr sagen oder tun. Man kann nicht mehr so hart in die Zweikämpfe gehen, und selbst wenn man den Schiedsrichter nur ansieht, kann man schon eine Gelbe Karte bekommen. Man muss versuchen, sich vom Schiedsrichter fern zu halten und nicht mit ihm zu diskutieren, denn sonst bekommt man schnell mal eine Verwarnung."

Bereits im Alter von 16 Jahren in Diensten von Everton konnte Rooney körperlich schon erstaunlich gut mithalten. Als Jugendlicher trainierte er oft im Boxverein seines Onkels und auch heute sieht man ihn ab und zu mit Boxhandschuhen in Uniteds Kraftraum.

Rooney nimmt sich ein Beispiel an Ryan Giggs, der auch im Alter von 36 Jahren zusammen mit Paul Scholes bei ManU am härtesten trainiert. "Er achtet sehr auf seinen Körper, macht Yoga, ernährt sich sehr gut. Er ist ein Vorbild und der Mann, an dem man sich orientieren sollte. Er ist der perfekte Spieler."