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Marica: Keine Gnade für Landsleute

Innerhalb weniger Wochen trifft Ciprian Marica mit Stuttgart erneut auf ein Team aus seiner rumänischen Heimat. Nach Timişoara soll nun auch Unirea Urziceni bezwungen werden.

Gewinnt gegen seine Landsleute nur ungern: Ciprian Marica
Gewinnt gegen seine Landsleute nur ungern: Ciprian Marica ©Getty Images

Innerhalb weniger Wochen trifft Ciprian Marica mit dem VfB Stuttgart erneut auf ein Team aus seiner rumänischen Heimat. Wie schon gegen den FC Timişoara will er aber auch am zweiten Spieltag der UEFA Champions League gegen den FC Unirea Urziceni keine Gastgeschenke verteilen.

Zweite Rückkehr
Der VfB gewann in der Play-off-Runde mit 2:0 bei Timişoara und sicherte sich mit einem 0:0 daheim das Ticket zur Gruppenphase. Nun kommt es für Marica, der am Freitag seinen 24. Geburtstag feiert, erneut zu einem Duell mit seinen Landsmännern. In Bukarest peilen die Schwaben den ersten Sieg in der diesjährigen Königsklasse an.

"Bin Profi"
"Ich möchte gerne von Beginn an klarstellen, dass es mir sehr leid tut, gegen eine rumänische Mannschaft spielen zu müssen", so der ehemalige Akteur von FC Dinamo 1948 Bucureşti. "ich will nicht gegen meine Landsleute spielen, aber auf der anderen Seite bin ich Profi und werde alles für mein Team geben."

Lob für Petrescu
Der 35-malige Nationalspieler will in Bukarest "unbedingt gewinnen und drei Punkte mitnehmen", hat aber viel Respekt vor der Mannschaft, die 2008/09 in Rumänien die Meisterschaft holte: "Dan Petrescu ist ein hervorragender Trainer und ihm gebührt das Lob, dass er einen Kader mit Spielern, die vorher nicht unbedingt hoch eingestuft waren, aber dennoch gut und gefährlich sind, zum Titel und in die Gruppenphase geführt hat."

"Die bessere Mannschaft"
Nach dem 1:1-Unentschieden am ersten Spieltag gegen Rangers FC steht das Team von Markus Babbel nun bereits unter Zugzwang, schließlich hat man mit Sevilla FC die vom Papier her schwerste Aufgabe noch vor sich. Allerdings macht sich Marica scheinbar keine Sorgen: "Wir sind die bessere Mannschaft und wir müssen gewinnen."