Dynamos Druck zahlt sich aus
Mittwoch, 16. September 2009
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FC Dynamo Kyiv - FC Rubin Kazan3:1
Durch drei Tore in den letzten 19 Minuten verdarb Dynamo den Russen ihr Debüt in der UEFA Champions League gründlich.
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Durch drei Tore in den letzten 19 Minuten verdarb der FC Dynamo Kyiv dem FC Rubin Kazan sein Debüt in der UEFA Champions League und wahrte seine weiße Weste in Heimspielen gegen russische Teams.
Aufholjagd
Rubin ging Mitte der ersten Hälfte durch einen Freistoß von Alejandro Domínguez in Führung und bis zur Pause fand Dynamo keinerlei Rezept gegen die starken Russen. Nach der Pause wendete sich das Blatt aber vollständig, der ukrainische Meister erspielte sich plötzlich Chance um Chance und wurde belohnt, als Ayila Yussuf, Gérson Magrão und der eingewechselte Oleh Gusev Dynamo mit ihren Toren noch drei Punkte bescherten.
Shevchenko wieder da
Obwohl man in der russischen Liga zuletzt mit brillantem Offensivspiel 20 Tore in den letzten sechs Spielen erzielt hatte, entschied sich Rubin in Kiew für eine sehr defensive Ausrichtung. Bei Dynamo dagegen standen gleich drei Stürmer auf dem Platz: Artem Milevskiy, Andriy Shevchenko – bei seinem ersten Auftritt in der UEFA Champions League für Dynamo seit April 1999 – und Andriy Yarmolenko. Folglich hatte Dynamo auch mehr vom Spiel, konnte sich aber kaum Chancen erarbeiten. Magrão schlug zwei gefährliche Freistöße auf Yussuf, der jedoch beide Male das Tor der Russen verfehlte.
Rubins Führung
Rubin setzte auf schnelle Konter, doch Aleksandr Ryazantsev und Gökdeniz Karadeniz konnten sich kaum einmal in Szene setzen. Dennoch gingen die Gäste nach 25 Minuten in Führung, der russische Kapitän Sergei Semak wurde rund 25 Meter vor dem Tor gefoult und Domínguez hob den Ball über die Mauer genau ins Kreuzeck, Olexandr Shovkovskiy war machtlos.
Dynamo wird stärker
Dynamo drängte nun wütend auf den Ausgleich, doch eine Flanke von Shevchenko köpfte der 13 Jahre jüngere Yarmolenko aus kurzer Distanz über die Querlatte. Nach der Pause nahm der Druck noch weiter zu, doch ein Volleyschuss von Shevchenko brachte ebenso nichts ein wie ein Freistoß des einstigen Superstars, der von Rubins Christian Noboa von der Linie geschlagen wurde.
Lohn der Mühen
Dynamos Bemühungen wurden dann doch noch belohnt, als Milevskiy eine Ecke von Gérson Magrão auf Yussuf verlängerte und der das Leder genau in den Winkel köpfte. Das Stadion Valeri Lobanovskiy explodierte förmlich und gab den Dynamo-Spielern noch mal einen Schub.
Siegtreffer
Milevskiy und Magrão nahmen Rubins Abwehr ein ums anders Mal auseinander und nur dank des starken Torhüters Sergei Ryzhikov stand es lange 1:1. Er parierte einen Fernschuss von Roman Eremenko, Gusev verpasste das Tor aus spitzem Winkel. Machtlos war der Keeper dann, als Tiberiu Ghioane eine Linksflanke schlug und Shevchenko auf Magrão verlängerte. Der ließ sich diese Möglichkeit aus wenigen Metern nicht entgehen und sechs Minuten später jagte Gusev einen abgewehrten Schuss von Milevskiy aus zehn Metern unter die Latte zum 3:1-Endstand.