Ferguson schwärmt von Königsklasse
Samstag, 5. September 2009
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Sir Alex Ferguson sprach beim 11. UEFA-Forum für Elite-Klub-Trainer am Freitag über aktuelle Themen. Von der UEFA Champions League schwärmte der Erfolgstrainer von Manchester United FC.
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Sir Alex Ferguson sprach beim 11. UEFA-Forum für Elite-Klub-Trainer am Freitag über aktuelle Themen. Dabei wurde klar: Die UEFA Champions League ist für den Erfolgstrainer von Manchester United FC noch immer das Non-Plus-Ultra.
Die Besten
Er hat sich zwar schon zweimal diese wichtigste europäische Vereinskrone mit ManU aufsetzen können, dennoch ist Ferguson nach wie vor heiß auf die Königsklasse. "Ich denke, dass es der größte Wettbewerb in der Welt ist, davon bin ich überzeugt", sagte er. "Die besten Spieler aus Südamerika und Europa spielen hier und all die Vereine, von denen ich immer geträumt habe."
Zweitägiges Treffen
"Als ich als Trainer bei Aberdeen FC angefangen hatte, träumte ich davon, eines Tages gegen Real Madrid CF und den FC Barcelona, den FC Internazionale Milano und den AC Milan antreten zu dürfen und jetzt sind sie alle hier dabei", sagte Ferguson, der beim zweitägigen Trainertreffen im UEFA-Hauptquartier in Nyon mit von der Partie war."
Große Klubs
"Nach der Auslosung sagt man sich, 'Gott sei Dank, sind wir nicht auf diese eine Mannschaft getroffen', weil es so viele Klubs mit einer großen Geschichte gibt. Darum geht es für mich, das motiviert mich immer wieder. Dass hier alle großen Mannschaften der Geschichte sind, erfüllt mich einfach. Jeder will den wichtigsten Pokal im Fußball gewinnen."
Einzigartiges Barça
Mit dem VfL Wolfsburg, Beşiktaş JK und dem PFC CSKA Moskva hat Ferguson in seiner Gruppe drei Gegner, die ManU gerne ein Bein stellen möchten. Die Engländer wollen nach dem verlorenen Finale der vergangenen Saison allerdings wieder so weit wie möglich kommen. Bei der Diskussion in Nyon ging es auch um den überragenden Fußball, den Uniteds Gegner Barcelona in der letzten Spielzeit gezeigt hatte. Der Technische Direktor der UEFA, Andy Roxburgh verriet, dass alle die Leistung der Katalanen ähnlich gesehen haben.
Schlüssel
"Alle waren sich einig, dass man nicht versuchen sollte, Barcelona zu kopieren. Denn diesen Fußball hat einst Rinus Michels ins Leben gerufen, diesen niederländischen Stil, der über die Jahre zur Kultur dieses Vereins wurde und dafür sorgte, dass der Verein heute so spielt", sagte Roxburgh und ergänzte, dass die Trainer vor allem Geduld und Zeit als Erfolgsschlüssel ausmachten. "Das Schlüsselwort war Kontinuität. Die Kontinuität einer Vereinskultur, einer Philosophie eines Trainers. Wenn man alle fünf Minuten den Trainer austauscht, dann kann man nur schwer für eine solche Entwicklung sorgen."
Schiedsrichterexperiment
Außerdem waren aktuelle Trends ein Gesprächsthema, während genauso über Innovationen diskutiert wurde. Dabei gab es eine Präsentation zu dem Experiment mit zwei zusätzlichen Assistenz-Schiedsrichtern hinter den jeweiligen Toren. Während der Gruppenphase der UEFA Europa League läuft dieser Test, auf den auch Ferguson gespannt schaut.
Wichtiger Fortschritt
"Das ist interessant. Bei Kontersituationen kann der Schiedsrichter zum Beispiel gar nicht mit einigen Spielern der heutigen Zeit mithalten", so der Erfolgstrainer. "Sobald sie im Strafraum sind, kann jemand anderes helfen - das ist auf jeden Fall ein Vorteil für den Schiedsrichter", sagte Ferguson, der auch über andere Ideen sprach. "Wir reden schon jahrelang darüber, neue Technologien einzuführen, ob es nun darum geht, ob der Ball hinter der Linie war, oder nicht - oder ob es Elfmeter war, oder nicht. Es gibt zumindest einen Fortschritt, was ich für wichtig halte. Meiner Meinung nach sollten wir es ausprobieren."