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Gute Ausgangslage für den VfB

FC Timişoara - VfB Stuttgart 0:2
Ein Doppelschlag von Timo Gebhart (28., Foulelfmeter) und Aleksandr Hleb (30.) sorgte für eine gute Ausgangslage.

Timo Gebhart (VfB Stuttgart) bejubelt den verwandelten Elfmeter
Timo Gebhart (VfB Stuttgart) bejubelt den verwandelten Elfmeter ©Getty Images

Durch einen Doppelschlag von Timo Gebhart (28., Foulelfmeter) und Aleksandr Hleb (30.) Mitte der ersten Halbzeit kam der VfB Stuttgart zu einem verdienten Erfolg beim FC Timişoara. Die Rumänen hatten nur kurz nach dem 2:0 eine Chance auf ein eigenes Tor und boten an diesem Abend insgesamt zu wenig.

Hitzlsperger zurück
Der VfB musste auf eine Reihe verletzter Spieler verzichten, unter anderem Martin Lanig, der am Wochenende in Freiburg einen Kreuzbandriss erlitt. Dafür stand Thomas Hitzlsperger, der geschont worden war, wieder in der Anfangself, während der Rumäne Ciprian Marica und Ludovic Magnin die Plätze von Cacau und Arthur Boka übernahmen. 

Khedira trifft die Latte
In der Anfangsphase wirkten die Gäste aus der Bundesliga spielerisch etwas stärker und hatten durch einen Kopfball von Gebhart nach acht Minuten auch die erste ernsthafte Gelegenheit. Die leichte Überlegenheit der Stuttgarter hätte fast in der Führung gemündet, als Pavel Pogrebnyak kurz auf Sami Khedira ablegte, und der U21-Europameister aus gut 20 Metern mit einem wuchtigen Schuss die Latte traf (15.). Kurz später sorgte der agile Gebhart mit einem seiner typischen Flankenläufe für Aufregung, doch der entscheidende Pass misslang dem 20-Jährigen.

Abwehr nicht immer sicher
Die Gastgeber versteckten sich allerdings keineswegs und suchten ihr Heil im Spiel nach vorne. Zwar gelang das finale Zuspiel hier ebenfalls noch nicht, aber die Abwehr der Schwaben war nicht immer Herr der Lage.

Schwäbischer Doppelschlag
Die Partie verflachte dann ein wenig, bevor dem Bundesligisten ein Foulelfmeter zugesprochen wurde: Schlussmann Costel Pantilimon brachte Marica zu Boden und sah dafür die Gelbe Karte. Gebhart übernahm in seinem erst zweiten Europapokalspiel die Verantwortung und brachte den VfB mit einem platzierten Flachschuss ins linke Eck sicher in Front (28.). Ein brillantes Solo von Hleb, bei dem er mit unwiderstehlichem Antritt vier Gegner stehen ließ und per Lupfer aus kurzer Distanz vollendete, komplettierte dann den Doppelschlag der Schwaben (30.).

Leichtsinn
Die komfortable Führung verleitete kurz zu Leichtsinn, denn Lukáš Magera durfte nur wenige Sekunden später im VfB-Strafraum nach einer Flanke von der rechten Seite völlig frei zum Kopfball kommen, vergab die gute Gelegenheit aber klar. Danach verwaltete der VfB den Vorsprung cleverer und ging mit dem 2:0 in die Halbzeit.

Ideenlose Gastgeber
Die zweite Halbzeit lief zunächst einmal so, wie die erste geendet hatte. Der Bundesligist beschränkte sich auf das Verwalten der Führung, während die Rumänen auf ein Anschlusstor aus waren. Dabei agierten sie aber zunehmend ideenloser. Fernschüsse waren kein Problem für den sicheren Jens Lehmann, und nach einer knappen Stunde rettete Magnin vor Gheorghe Bucur.

Keine Impulse mehr
Im letzten Drittel der Partie versuchte Timişoaras Trainer Ovidiu Ioan Sabau, mit zwei Wechseln zwar noch einmal das Spiel seiner Mannschaft nach vorne zu beleben, dies misslang allerdings. Die Rumänen wurden in ihren Angriffen immer biederer, während die Stuttgarter nicht einmal am Kontern interessiert waren. So entschied am Ende der Doppelschlag Mitte der ersten Hälfte diese Partie, durch deren Ausgang der VfB exzellente Karten für das Weiterkommen hat. Das Rückspiel findet am Mittwoch, den 26. August, in Stuttgart statt.