Hleb kehrt nach Stuttgart zurück
Donnerstag, 30. Juli 2009
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Der VfB Stuttgart sucht nach dem Abgang von Mario Gómez zwar einen Stürmer, hat nun aber mit der Ausleihe von Mittelfeldspieler Aleksandr Hleb vom FC Barcelona einen Coup gelandet.
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Der VfB Stuttgart sucht nach dem Abgang von Mario Gómez zwar einen Stürmer, hat nun aber mit der Ausleihe von Mittelfeldspieler Aleksandr Hleb vom FC Barcelona einen echten Transfercoup gelandet.
Leihvertrag
Der 28-Jährige aus Belarus ist vom aktuellen UEFA-Champions-League-Gewinner für die Saison 2009/10 an den Bundesligisten ausgeliehen worden. Die Stuttgarter werden dafür das Jahresgehalt des Spielers übernehmen. "Mit Aleksandr Hleb haben wir einen Weltklassespieler verpflichtet, der die Qualität unserer Mannschaft noch weiter erhöht", sagte Stuttgarts Sportdirektor Horst Heldt. Hleb selbst fügte hinzu: "Ich habe mich für den VfB entschieden, da die Mannschaft über großes Potenzial verfügt und ich davon überzeugt bin, dass wir gemeinsam viel erreichen können."
Über Arsenal zu Barcelona
Von 2000 bis 2005 spielte Hleb bereits beim VfB und bestritt 137 Bundesligaspiele für die Schwaben, in denen er 13 Mal ins gegnerische Tor traf und 31 weitere Treffer vorbereitete. Zunächst zog es ihn im Sommer 2005 dann für eine Ablösesumme von rund 15 Millionen Euro in die englische Premier League zum Spitzenverein Arsenal FC, wo er zum Stammspieler avancierte und 89 Ligaspiele (7 Tore) bestritt, ehe er letzten Sommer für vermutete 15 Millionen Euro zum FC Barcelona wechselte.
Kein Stammspieler
Bei den Katalanen absolvierte er zwar 19 Ligapartien, davon aber nur drei über die vollen 90 Minuten. Trotzdem gewann er dort im Jahr 2009 die spanische Meisterschaft, den spanischen Pokal und die UEFA Champions League, wobei er beim 2:0-Endspielsieg gegen Manchester United FC nicht im Kader stand.
Dribbler
In Belarus wurde Hleb zwischen 2002 und 2008 sechsmal zum Fußballer des Jahres gewählt; lediglich 2004 gewann er diese Auszeichnung nicht. Der Mittelfeldspieler fühlt sich vor allem in der Offensive wohl, wo er mit riskanten aber oft erfolgreichen Dribblings Löcher in die Defensivverbunde der Gegner reißt.