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Manchester United "wieder wachgerüttelt"

Manchester United FC hat zwischen dem 3:2-Erfolg gegen Aston Villa FC und dem heutigen Hinspiel gegen den FC Porto zwar nur 48 Stunden Pause, doch Sir Alex Ferguson rechnet mit einem feurigen ManU-Team.

Sir Alex Ferguson (Manchester United FC) sieht neues Feuer in seiner Mannschaft lodern
Sir Alex Ferguson (Manchester United FC) sieht neues Feuer in seiner Mannschaft lodern ©Getty Images

Manchester United FC hat zwischen dem 3:2-Erfolg am Sonntag gegen Aston Villa FC und dem Viertelfinal-Hinspiel gegen den FC Porto zwar nur 48 Stunden Pause, doch Sir Alex Ferguson rechnet heute im Old Trafford mit einem feurigen ManU-Team.

"Wegweisender Moment"
Als der erst 17-jährige Federico Macheda bei seinem Debüt für Manchester in der dritten Minute der Nachspielzeit gegen Villa den 3:2-Siegtreffer erzielte, war damit nicht nur der neuerliche Sprung an die Tabellenspitze der Premier League perfekt, sondern auch das Selbstvertrauen mit einem Male wiederhergestellt. "Man kann sagen, dass dieser Siegtreffer den Klub wieder wachgerüttelt hat", sagte Trainer Sir Alex, der das Tor als "wegweisenden Moment" dieser Saison bezeichnet.

Niemals abschreiben
Gut zehn Minuten vor Schluss noch stand ManU vor der dritten Ligapleite in Folge, doch dann zeigte der englische Meister, dass man ihn niemals abschreiben darf. "Wir haben einige haarige Situationen überstehen müssen, doch nach dem 1:2 konnte man das wahre Gesicht von Manchester United erkennen. Wir haben volles Risiko und unbekümmert drauf los gespielt", sagte Ferguson. "Einige unserer Fans mussten danach sicherlich ihr Herz behandeln lassen, mir erging es nicht anders, aber es war ein fantastisches Spiel."

"Wieder voll da"
Sir Alex, der Macheda gegen Porto einen Platz auf der Bank in Aussicht stellte, hofft, dass die Rückkehr der am Sonntag gesperrten Wayne Rooney, Paul Scholes und Nemanja Vidić für einen zusätzlichen Schub sorgen wird. In guter Form ist Cristiano Ronaldo, der gegen Villa mit zwei Treffern glänzte. Verzichten muss Sir Alex allerdings auf Stürmer Dimitar Berbatov, der an einer Knöchelverletzung laboriert. "Unsere Mannschaft ist jetzt hoffentlich wieder voll da", so der 67-Jährige, der vor allem seine Defensive wieder aufrichten muss. In den letzten drei Ligaspielen kassierte ManU sage und schreibe acht Gegentreffer. Auch wenn Vidić und der zuletzt angeschlagene Rio Ferdinand wieder ins Team zurückkehren, dürfen sich die Engländer gegen Porto keine weiteren defensiven Aussetzer erlauben, denn die Portugiesen erzielten in den letzten drei Europapokal-Auswärtsspielen jeweils zwei Treffer.

Porto zuversichtlich
Darüber hinaus feierte der portugiesische Meister am Samstag beim 3:1-Erfolg gegen Vitória SC den achten Liga-Auswärtssieg in Folge. So versprach Trainer Jesualdo Ferreira, dass sich seine Mannschaft in Manchester nicht verstecken wird. "Englische Mannschaften spielen daheim mit Tempo und hoher Intensität, aber wir werden ebenfalls unsere Stärken ausspielen", sagte er. "Wir sind eine angriffslustige Mannschaft, daran werden wir nichts ändern und auf Sieg spielen. Wir wollen den Sieg, doch es geht vor allem darum, ein Tor zu erzielen."

Ronaldo gewarnt
Porto setzte sich im Achtelfinale 2003/04 gegen United durch. Nach einem 2:1-Sieg im Hinspiel holten die Portugiesen im Old Trafford ein 1:1-Unentschieden. Das war das einzige Mal, dass Porto bei elf Gastspielen in England eine Pleite verhindern konnte. Ferreira, der möglicherweise auf einen Dreierangriff mit Hulk, Lisandro und Cristián Rodríguez setzen wird, ist sehr zuversichtlich: "Wir sind Spitzenreiter in unserer Liga und wollen zeigen, was wir draufhaben." Sir Alex wird den Gegner sicherlich nicht unterschätzen, schließlich beendete Porto die Gruppenphase vor Arsenal FC - trotz einer 0:4-Pleite in London. "Cristiano (Ronaldo) sagte zu mir nach der Auslosung, dass es schwer werden wird. Wir haben sie beobachtet und sie haben einiges drauf. Vor allem körperlich sind sie sehr stark, und Stürmer Hulk ist ein sehr guter Spieler."