Stadio Olimpico
Freitag, 20. März 2009
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Das Stadio Olimpico ist zum vierten Mal Schauplatz eines Endspiels im wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb und zum zweiten Mal seit Einführung der UEFA Champions League. Das Finale 2008/09 findet am 27. Mai 2009 in Rom statt.
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Das Stadio Olimpico ist zum vierten Mal Schauplatz eines Endspiels im wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb und zum zweiten Mal seit Einführung der UEFA Champions League. Das Finale 2008/09 findet am 27. Mai 2009 in Rom statt.
Sportliche Großereignisse
Das Stadion mit seinen 72.689 Sitzplätzen ist seit 70 Jahren einer der beeindruckendsten sportlichen Austragungsorte in Europa. Zu den sportlichen Großereignissen zählen die Olympischen Spiele 1960, die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1987 sowie das Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 1990. Das Stadio Olimpico ist vor allem für Liverpool FC ein gutes Pflaster. Zweimal, nämlich 1977 und 1984, krönten sich die Engländer in Rom zum europäischen Vereinschampion. Dazu gewann Juventus 1996 das Finale der UEFA Champions League im Olympiastadion.
Gewaltiger Komplex
Das Stadion wurde konzipiert als Mittelpunkt eines gewaltigen Sportkomplexes. Das Foro Mussolini, das unter der Schirmherrschaft des italienischen Faschistenführers Benito Mussolini ausgedacht und von Architekt Enrico Del Debbio gestaltet worden war, wurde 1938 eröffnet. Die Anlage wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Foro Italico umbenannt. Das Stadion wurde im Anschluss für die Olympia-Bewerbung umgebaut und 1953 neu eröffnet. Nachdem man den Zuschlag für Olympia 1960 bekommen hatte, folgten weitere Umbauten.
Einfaches Design
Das einfache, aber beeindruckende Design der neuen Arena war das Werk von Annibale Vitellozzi. Das Grunddesign der riesigen Schüssel hat sich über all die Jahre nicht verändert, auch wenn sich das Stadion in Vorbereitung auf die von Deutschland 1990 gewonnene Weltmeisterschaft weiteren richtungsweisenden Veränderungen unterziehen musste.
Weitere Veränderungen
Die zwei Enden hinter den Toren wurden verlängert und an das Fußballfeld herangeführt. Die Tevere- und die Monte-Mario-Tribüne wurden beide erweitert. Dazu wurde ein neues Dach installiert. Auch neu waren eine Garage im Untergeschoss, Medieneinrichtungen sowie eine Ruhmeshalle. Das Resultat kann man heute noch bewundern: Ein Stadion in klassischem Design, aber modern genug, um ein sportliches Großereignis auszutragen.