Champions League Offiziell Live-Ergebnisse & Fantasy
Erhalten
UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

José Mourinho redet Inter stark

José Mourinho beschäftigt sich weniger mit einem Ausscheiden im Achtelfinale gegen Manchester United FC, sondern sprach "von der Möglichkeit, dass Inter den Titelverteidiger ausschalten könnte".

José Mourinho (FC Internazionale Milano) will den Titelverteidiger ausschalten
José Mourinho (FC Internazionale Milano) will den Titelverteidiger ausschalten ©Getty Images

Wenn José Mourinho im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League mit seinem FC Internazionale Milano bei Manchester United FC antritt, dann wird er an den Erfolg bei seinem ersten Besuch im Old Trafford anknüpfen wollen. Vor fünf Jahren schaltete er mit dem FC Porto die Engländer aus.

Keine Angst
"Damals wussten die doch nicht, wer dieser verrückte Trainer ist, der da an der Seitenlinie auf- und abläuft", sagte Mourinho und erinnerte sich an seinen denkwürdigen Torjubel während des 1:1-Unentschiedens, mit dem der spätere Titelträger Porto im Achtelfinale der UEFA Champions League 2003/04 ManU aus dem Wettbewerb beförderte. Wenn jemand keine Angst vor einer United-Mannschaft hat, die seit 18 Europapokal-Heimspielen ungeschlagen ist, dann ist es der portugiesische Trainer, schließlich hatte er während seiner drei Jahre bei Chelsea nur eines von zehn Spielen gegen ManU verloren.

Hinspiel torlos
Nach dem torlosen Hinspiel in Italien beschäftigt sich Mourinho vor allem mit den Aussichten, ManU den zehnten Viertelfinal-Einzug in den vergangenen 13 Spielzeiten zu verwehren: "Auswärts ein torloses Remis zu holen, ist kein allzu gutes Ergebnis. Das ist ein Resultat mit vielen Fragezeichen." Mourinhos Meinung, dass es ein sehr enges Spiel werden wird, wird von seinem United-Gegenpart Sir Alex Ferguson geteilt: "Mit einem 0:0 ist man nie auf der sicheren Seite, denn ein Auswärtstor ist oft gleichbedeutend mit einem heftigen Rückschlag."

Konzentration vonnöten
United stand im Halbfinale der vergangenen Saison gegen den FC Barcelona vor der gleichen Situation und konnte sie nach einem torlosen Remis im Hinspiel mit einem 1:0-Erfolg im Old Trafford erfolgreich bewältigen. "Da waren wir voll konzentriert", sagte Sir Alex, der sich mit den vergangenen Duellen gegen Mourinho nicht beschäftigen will. "Ich schaue auf meinen Verein und auf das, was wir erreicht haben, seit ich hier bin. Das ist wichtiger für mich als meine Bilanz gegen ihn."

"Viel reifer"
Sir Alex glaubt, dass sich United seit der letzten Niederlage in der Königsklasse vor 21 Spielen im Halbfinale 2007 gegen den AC Milan "massiv verbessert" hat. "Wir sind viel reifer und wissen, worauf es in der Champions League ankommt", sagte der Schotte, der wieder auf Dimitar Berbatov und Cristiano Ronaldo setzen wird, die beim 4:0-Erfolg am Samstag im FA Cup bei Fulham FC pausieren durften. Während Ferguson auch auf die beiden zuletzt angeschlagenen Verteidiger Rio Ferdinand und John O'Shea zurückgreifen kann, muss Mourinho seine Abwehr neu organisieren, da sich Nicolás Burdisso und Marco Materazzi am Samstag beim 2:0-Sieg bei Genoa CFC Verletzungen zugezogen haben.

"Unglaubliche Stürmer"
Auch Cristian Chivu wird fehlen, deshalb setzt Inters Trainer auf Walter Samuel, der zuletzt drei Partien verletzt passen musste. Patrick Vieira könnte zudem zum ersten Mal seit dem ersten Spieltag in die Startformation rücken. Vor allem die "unglaublichen Stürmer" von ManU bereiten Mourinho Kopfzerbrechen. "Sir Alex hat eine fantastische Offensive und weiß, wie er sie einzusetzen hat. Sie sind unberechenbar. Man muss ein Spiel lesen können, um sie ausschalten zu können." Inter schied 2007 und 2008 im Achtelfinale aus, aber Mourinho ist davon überzeugt, ManU ein Bein stellen zu können. "Die Medien beschäftigen sich seit drei Wochen nur mit der Tatsache, dass Inter immer im Achtelfinale ausscheidet. Ich ziehe es vor, anders zu denken. Wir haben die Möglichkeit, den Titelverteidiger auszuschalten. Nicht mal mein grippaler Infekt kann meine Freude beeinträchtigen."