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Hleb kämpft bei Barça um Stammplatz

Mittelfeldspieler Aleksandr Hleb befindet sich derzeit im Zwiespalt der Gefühle. Der FC Barcelona spielt zwar eine der erfolgreichsten Runden überhaupt, doch er selbst kämpft noch um einen Stammplatz.

Alexandr Hleb konnte sich bisher noch keinen Stammplatz beim FC Barcelona erobern
Alexandr Hleb konnte sich bisher noch keinen Stammplatz beim FC Barcelona erobern ©Getty Images

Aleksandr Hleb befindet sich derzeit im Zwiespalt der Gefühle. Der FC Barcelona marschiert zwar durch die spanische Liga, doch er selbst spielt dabei noch keine große Rolle. Bis zum Saisonende möchte der ehemalige Bundesligaprofi unbedingt zum Stamm gehören.

Barcelona unaufhaltbar
Im Sommer wechselte der 27-Jährige von Arsenal FC nach Barcelona. Die Katalanen sind seitdem in Topform und scheinen unaufhaltsam durch die spanische Meisterschaft zu stürmen. Schon zur Winterpause hatte Barça 50 Punkte auf dem Konto, derzeit liegt die Guardiola-Truppe zwölf Zähler vor dem ärgsten Verfolger Real Madrid CF. Es sieht also stark danach aus, als ob Hleb gleich in der ersten Saison mindestens einen Titel zu feiern haben wird.

Es herrscht wieder Disziplin
"Die Mannschaft war letztes Jahr stark, hat aber darunter gelitten, dass keine echte Einheit war", so Hleb gegenüber uefa.com. "Wir haben nun neue Spieler und einen neuen Trainer, der die Truppe wieder auf Trab gebracht hat. Es gibt keine Disziplinlosigkeiten mehr, weder auf noch neben dem Platz. Wir halten zusammen und denken nur ans Gewinnen."

Spanisch lernen
Hleb lernt derweil fleißig Spanisch, wobei ihm zunächst seine englischsprachigen Kollegen wie Thierry Henry oder Eidur Gudjohnsen geholfen haben. "Spanisch brauche ich mehr fürs tägliche Leben, weil wir auf dem Rasen eine internationale Sprache sprechen", sagte er und fügte hinzu: "Alles ist toll und ich bin glücklich in Spanien, aber was den Fußball betrifft, ist es ein Prozess der Anpassung."

Wenig Spielzeit
Der 45-malige Nationalspieler von Belarus bestritt zwölf von Barças 21 Ligaspielen in dieser Saison - und nur vier davon von Anfang an. "Natürlich will ich mehr spielen", gestand er ein. "Ich werde um meinen Platz in der Startelf bis zum Saisonende kämpfen. Wir werden sehen, was im Sommer passiert, wenn ich es nicht schaffe, aber ich will nicht auf der Bank sitzen."

Hleb über Arsenal
Unterdessen freute Hleb, dass sein Ex-Klub am Montag Andrei Arshavin verpflichtet hat: "Ich bin sicher, dass er bei Arsenal Erfolg haben wird, weil ich weiß, was man da bewirken kann, wenn der Trainer einem vertraut." Hleb hat zwar keinen Kontakt mehr zu Gunners-Coach Arsène Wenger, will das aber ändern. "Wir sind im Guten auseinandergegangen, haben uns die Hand gegeben und Glück gewünscht - aber ich will ihn anrufen. Er hat mir mehr als jeder andere beigebracht, dafür bin ich ihm dankbar."