Versöhnlicher Abschluss für Celtic
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Artikel-Zusammenfassung
Celtic FC - Villarreal CF 2:0
Shaun Maloney und Aiden McGeady schossen den ersten Sieg Celtics heraus, während sich Villareal mit Platz zwei zufrieden geben muss.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Celtic FC hat eine enttäuschend verlaufene Gruppenphase in der UEFA Champions League wenigstens mit einem Sieg beenden können. Shaun Maloney und Aiden McGeady schossen in der ersten Halbzeit den Erfolg der Schotten in Gruppe E heraus, während sich die dezimierten Gäste von Villarreal CF am Ende mit Platz zwei der Tabelle zufrieden geben müssen.
Weiter trotz Niederlage
Nachdem Celtic in den ersten fünf Spielen nur zwei Punkte holen konnte, stand die Mannschaft von Trainer Gordon Strachan bereits vor dem Duell gegen Villarreal als Letzter fest. Dennoch waren die Gastgeber von Beginn an tonangebend und kamen durch einen Kopfball von Maloney zur frühen Führung. Die Gäste schwächten kurze Zeit später selbst, indem Guille Franco schon nach einer guten halben Stunde vom Platz gestellt wurde. McGeady machte bereits in der Schlussphase der ersten Halbzeit mit einem schönen Tor alles klar. An der Achtelfinalauslosung am 19. Dezember nehmen dennoch die Spanier und nicht die Schotten teil.
Lebhafter Beginn
Villarreals Ersatztorwart Sebastián Viera, der für die etatmäßige Nummer 1 Diego López zwischen den Pfosten stand, wurde schon nach zwei Minuten zum ersten Mal geprüft. Bei einem 20-Meter-Schuss von Maloney machte er seine Sache gut. Die Gäste kamen wenig später ebenfalls zu ihrer ersten Chance, als Cani Franco bediente, der aber aus Nahdistanz an Artur Boruc scheiterte. Es sollte für lange Zeit die einzige gute Möglichkeit für die Gäste bleiben. Auf der anderen Seite wurde Celtic für das höhere Engagement in der 13. Minute belohnt. Scott Brown passte auf die linke Seite zu Mark Wilson, dessen Flanke Maloney aus kurzer Entfernung zur Führung einnicken konnte.
Celitc nutzt Überzahl
Villarreal versuchte, zurück ins Spiel zu kommen, musste aber noch in der ersten Halbzeit einen weiteren Rückschlag verkraften. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit Gary Caldwell sah Franco die Rote Karte. Gegen noch defensivere Gäste nutzte der schottische Meister schnell seine numerische Überlegenheit. Fast mit dem Halbzeitpfiff erhöhte McGeady auf 2:0. Nach einem Pass von Andreas Hinkel zog der irische Nationalspieler aus 25 Metern ab und traf mit seinem Flachschuss ins Tor.
Alles oder nichts
Villarreals Trainer Manuel Pellegrini war in der Halbzeit gezwungen zu wechseln. Für seinen Kapitän Marcos Senna schickte er den türkischen Nationalstürmer Nihat Kahveci auf das Feld. Der riskante Wechsel hätte sich beinahe ausgezahlt, als Nihat nur elf Minuten nach seiner Einwechslung den Ball mit einem Volleyschuss nur knapp neben das Tor setzte. Auch Santi Cazorla wurde in der zweiten Halbzeit für Villarreal noch ins Spiel gebracht. Celtic aber blieb weiterhin gefährlich, und Viera verhinderte in höchster Not, dass Georgios Samaras eine Flanke von Hinkel verwandelte.
Klasse-Reaktion
In der 69. Minute hatte Nihat die größte Chance für Villarreal. Er scheiterte freistehend vor Boruc am glänzend reagierenden polnischen Nationaltorwart. Celtic zog sich nun mehr und mehr zurück und verwaltete den Vorsprung. Während die Schotten mit dem Sieg zumindest ihren verletzten Stolz wieder aufpolierten, wartet Villarreal auf den Achtelfinalgegner.