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Werder bleibt im europäischen Geschäft

Werder Bremen - FC Internazionale Milano 2:1
Zwei Treffer von Claudio Pizarro und Markus Rosenberg sorgten für den Bremer Heimsieg, damit spielt Werder im UEFA-Pokal-Wettbewerb weiter.

Claudio Pizarro (Werder Bremen) jubelt nach seinem Tor zum 1:0
Claudio Pizarro (Werder Bremen) jubelt nach seinem Tor zum 1:0 ©Getty Images

Werder Bremen hat sein Heimspiel gegen Italiens Vertreter FC Internazionale Milano mit 2:1 gewonnen und sich damit in der Gruppe B als Dritter für einen weiteren Verbleib im UEFA-Pokal qualifiziert. Die entscheidenden Treffer für den Bundesligisten erzielten Claudio Pizarro und Markus Rosenberg. Den Anschlusstreffer für die Italiener erzielte Zlatan Ibrahimović.

Bremer Personalsorgen
Keine einfache Aufgabe hatte Werder-Trainer Thomas Schaaf mit der Aufstellung im letzten Gruppenspiel. Diego fehlte gelbgesperrt, Naldo war verletzt und im Sturm standen weder Hugo Almeida noch Boubacar Sanogo zur Verfügung. Immerhin konnte der Coach wieder auf Tim Wiese im Tor und Daniel Jensen im Mittelfeld zurückgreifen. Letzterer nahm nach seiner langen Verletzungspause aber erst einmal auf der Bank Platz. Ganz anders die Ausgangsposition bei den Gästen: Es fehlten zwar verletzungsbedingt auch einige bekannte Namen wie Cristian Chivu, Julio Cruz und Patrick Vieira, aber hier machte sich einmal mehr der große und ausgeglichene Kader der Italiener positiv bemerkbar. So konnte es sich José Mourinho sogar leisten, Zlatan Ibrahimović und Luís Figo auf der Bank zu lassen.

Mailand defensiv

Beiden Teams war zu Beginn deutlich anzumerken, dass sie nicht in ihren Stammformationen starteten. So war die Anfangsphase von falschen Laufwegen und Sicherheitspässen geprägt. Bremen war aber gegen sehr tiefstehende Gäste bemühter und kam in der 16. Minute zu einer ersten Annäherung an das Mailänder Tor, als ein vielversprechender Versuch von Claudio Pizarro abgeblockt wurde.

Werder verunsichert

Dies war allerdings keineswegs der Auftakt für Bremer Offensivdrang. Das Spiel verlief sehr ausgeglichen und Strafraumszenen blieben Mangelware. Die wenigen Torschussversuche, wie von Ricardo Quaresma (33.) und auf der Gegenseite von Mesut Özil (36.) gingen zudem deutlich vorbei. Erst ein Kopfball kurz vor der Halbzeit von Claudio Pizarro nach einer Özil-Ecke beendete die Beschäftigungslosigkeit von Inter-Torhüter Júlio César.

Spiel wird interessanter

Nach der Pause zeigte Werder deutlich mehr Zug nach vorne und kam auch gleich zu einer ersten Torchance. Außenverteidiger Sebastian Boenisch beendete einen Flankenlauf mit einem optimalen Zuspiel auf Pizarro, doch der Peruaner verfehlte aus acht Metern das Tor (49.). Aber auch die Mourinho-Elf kam jetzt zu Torchancen, so musste Clemens Fritz bei einem Kopfball von Nicolás Burdisso auf der Torlinie für seinen geschlagenen Torhüter Wiese retten (55.).

Pizarro trifft
In der 63. Minute war es dann soweit und Werder Bremen ging in Führung. Einen scharfen Schuss von Özil konnte César zwar noch abwehren, aber Pizarro hatte keine Mühe den Nachschuss zum 1:0 im Tor der Gäste unterzubringen.

Rosenberg mit der Entscheidung
Von diesem Gegentreffer erholten sich die Mailänder nicht mehr, stattdessen drängte Werder auf die Entscheidung. Und diese gelang Markus Rosenberg, der nach einem optimalen Zuspiel von Özil mit einem präzisen Flachschuss ins linke Eck César keine Chance ließ (81.).

Ibrahimović mit dem Ehrentreffer
In der Schlussphase gelang zwar Zlatan Ibrahimović mit einem sehenswerten Rechtsschuss aus 20 Metern noch der Ehrentreffer für die Gäste, der Bremer Sieg geriet danach aber nicht mehr in Gefahr. Damit sind in der UEFA-Champions-League-Gruppe B alle Entscheidungen gefallen, Athen geht als Gruppensieger vor Mailand in die K.-o.-Phase und der UEFA-Pokal-Startplatz ging in letzter Sekunde doch noch an Werder Bremen.