Fenerbahçe holt Remis bei Arsenal
Mittwoch, 5. November 2008
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Arsenal FC - Fenerbahçe SK 0:0
Arsenal konnte die kompakte Verteidigung der Gäste von Fenerbahçe nicht überwinden und musste sich mit einem torlosen Remis zufrieden geben.
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Glück
Die Gäste hatten einige Male Glück gegen die klar dominierenden Londoner. Doch das wird die Mannschaft von Trainer Luis Aragonés nicht stören. Sie kann auch am kommenden Spieltag noch vom Achtelfinale träumen. Arsenal trauert zwar zwei verlorenen Punkten hinterher, bleibt aber nach wie vor an der Tabellenspitze der Gruppe G.
Wechsel
Am englischen Feiertag zündete Arsenal gegen die Mannschaft, gegen die die Gunners vor zwei Wochen 5:2 gewonnen hatten, zunächst ein gewaltiges Angriffsfeuerwerk ab. Arsène Wenger änderte seine Aufstellung im Vergleich zur Partie in Istanbul auf sechs Positionen. Besonders bemerkenswert war dabei die Hereinnahme von Ersatztorwart Łukasz Fabiański und des 17-Jährigen Aaron Ramsey.
Erste Chancen
Robin van Persie hatte nach einer schönen Vorlage von Cesc Fàbregas die erste Chance. Mit seinem schwächeren rechten Fuß setzte der Niederländer das Leder neben das Tor. Da van Persie anschließend mit Fenerbahçe-Torwart Volkan Demirel zusammenstieß, musste dieser behandelt werden. Er konnte aber wenig später weiter spielen und parierte einen Schuss von Ramsey, nachdem der junge Waliser zuvor Roberto Carlos sehenswert ausgespielt hatte.
Rote Welle
Die rote Angriffswelle rollte weiter über die Gäste hinweg. Samir Nasri hatte die nächste große Möglichkeit, konnte den Ball aus aussichtsreicher Position aber nicht kontrollieren. Anschließend wehrte der türkische Schlussmann eine Flanke von Fàbregas direkt vor die Füße von van Persie ab. Dessen Schuss wurde von Selçuk Şahin über die Latte gelenkt.
Klasse-Parade
Fenerbahçe hätte gewinnen müssen, um das Tabellenende zu verlassen. Doch ohne ihren verletzten Spielmacher Alex prüften die Türken Arsenal-Torwart Fabiański in der ersten Halbzeit nicht ein einziges Mal. Stattdessen konnten sie sich bei Volkan bedanken, dass dieser ihnen mit einer fantastischen Tat das Unentschieden zur Pause rettete. Nach einer guten halben Stunde scheiterte van Persie aus sechs Metern mit einem strammen Schuss am Gäste-Keeper, der seine Finger gerade noch an den Ball brachte und ihn an die Latte lenkte.
In die Defensive gedrängt
Vier Minuten nach dem Wechsel hatte auch Fabiański zum ersten Mal etwas zu tun. Bei einem der seltenen Konterangriffe von Fener parierte er einen Schuss von Uğur Boral. Anschließend wurden die Gäste aber wieder in die Defensive gedrängt und hatten Glück, dass van Persie das Leder knapp über die Latte köpfte.
Letzte Chance
Arsenal schaffte es aber nicht mehr, die von Lugano und Edu glänzend organisierte Gäste-Abwehr zu durchbrechen. Lugano warf sich bei der letzten Chance der Gastgeber in einen Schuss von van Persie, der von der Strafraumgrenze abgezogen hatte. Zu allem Überfluss für die Gunners musste Mikaël Silvestre in der Schlussphase auch noch mit einer blutigen Nase vom Platz, nachdem er von Semih Şentürk einen Schlag ins Gesicht abbekommen hatte. Die beiden Fenerbahçe-Spieler Selçuk Şahin und Lugano sind für die nächste Partie der Istanbuler gegen den FC Porto am 25. November gelb-gesperrt.