Benítez lobt Keane und Gerrard
Donnerstag, 2. Oktober 2008
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Trainer Rafael Benítez war nach dem 3:1-Sieg gegen PSV Eindhoven voll des Lobes für Robbie Keane, der seinen ersten Treffer für Liverpool erzielte, und für Steven Gerrard, der zum 100. Mal für den Verein traf.
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Trainer Rafael Benítez war nach dem 3:1-Sieg gegen PSV Eindhoven voll des Lobes für Robbie Keane, der seinen ersten Treffer für Liverpool FC erzielen konnte, und für Steven Gerrard, der zum 100. Mal für den Verein traf. Liverpool hat nach zwei Spielen die Maximalausbeute von sechs Zählern auf seinem Konto, während PSV noch punktlos ist. Trainer Huub Stevens erklärte, dass sich sein Team nicht vom Schock des frühen ersten Gegentreffers durch Dirk Kuyt in der vierten Minute erholen konnte.
Rafael Benítez, Trainer Liverpool FC
(Keane) hat so hart gearbeitet, dass er sich diesen Treffer verdient hat. Das war wirklich wichtig für ihn. Das sage ich auch immer über Gerrard; im Spiel nach vorne ist er einer der besten Mittelfeldspieler auf der Welt. Er hat 100 Tore erzielt und ist immer noch jung, so dass er vielleicht auf 200 kommen kann. Zu Null zu spielen, wäre toll gewesen, aber das Wichtigste sind die drei Punkte. In der zweiten Halbzeit haben wir uns aufs Kontern konzentriert. Sie wollten verteidigen und ebenfalls kontern, aber wir haben das erste Tor erzielt. Danach dachten wir, dass sie offensiver zu Werke gehen würden, was aber nur 15 oder 20 Minuten in der zweiten Hälfte der Fall war. Da haben wir dann mehr Platz gehabt.
Huub Stevens, Trainer PSV Eindhoven
So ist der Fußball. Wenn man so früh hinten liegt, dann hat man es immer schwer. Das ist uns passiert. Wir müssen realistisch bleiben und feststellen, dass man gegen eine gute Mannschaft immer verlieren kann, und so kam es auch. Wir wollten die Anfangsphase unbeschadet überstehen, aber sie haben gleich nach der ersten Ecke ihr Tor erzielt, weil wir Zuordnungsprobleme hatten. Das ist auf diesem Level nicht akzeptabel. Danach waren wir ziemlich gut organisiert, aber wir wussten, dass es gegen einen so ballsicheren Gegner sehr schwer werden würde. Durch das frühe Tor wurde unsere Taktik natürlich über den Haufen geworfen, außerdem mussten wir aufgrund von Verletzungen Auswechslungen vornehmen.