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Ventspils und Sheriff doch noch weiter

FK Ventspils und der FC Sheriff konnten ihre Hinspielniederlagen noch umdrehen und in die zweite Qualifikationsrunde der Champions League einziehen.

Die Spieler des FK Ventspils hatten Grund zum Jubeln
Die Spieler des FK Ventspils hatten Grund zum Jubeln ©Anatolij Popeluha

FK Ventspils und der FC Sheriff konnten ihre 0:1-Hinspielniederlagen umdrehen und mit deutlichen 4:0-Heimsiegen doch noch in die zweite Qualifikationsrunde der UEFA Champions League einziehen. Der FC İnter Bakı konnte sich dank eines Tores 13 Minuten vor dem Ende aufgrund der Auswärtstorregel durchsetzen, nun wartet der FK Partizan. FBK Kaunas und der FC Dinamo Tbilisi stehen ebenfalls in der nächsten Runde.

FK Rabotnicki - FC İnter Bakı 1:1 (Gesamt: 1:1, İnter Bakı aufgrund Auswärtstorregel weiter)
İnter Bakı schaffte es durch den späten Treffer des tschechischen Mittelfeldspielers Bronislav Cervenka in die zweite Qualifikationsrunde. Rabotnicki begann stark und hatte in der ersten halben Stunde zwei gute Möglichkeiten durch Blaze Ilijoski, während es die Gäste lediglich mit Distanzschüssen versuchten. Eine Minute vor dem Pausenpfiff gingen die Hausherren in Führung. Nach einer Flanke von Minas Osmani drückte Stürmer Krste Velkoski den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Rabotnicki verpasste es anschließend die Führung auszubauen. In der 77. Minute kam İnter Bakı schließlich zum Ausgleich, als Cervenka ein Zuspiel von Walter Guglielmone verwertete. In der zweiten Qualifikationsrunde trifft der Meister aus Aserbaidschan auf Partizan.
FK Ventspils - Llanelli AFC 4:0 (Gesamt: 4:1)
Ventspils konnte die Hinspielniederlage in beeindruckender Manier umdrehen und trifft nun auf den norwegischen Klub SK Brann. Nach einer halben Stunde lag Llanelli bereits mit 0:2 zurück, die lettischen Gastgeber beförderten sich mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten auf die Siegerstraße. In der 28. Minute profitierte zunächst Jevgenijs Kosmačovs von einem Fehler von Llanellis Torhüter Duncan Roberts, ehe Vits Rimkus nach einer Hereingabe von Sergei Zangareev den zweiten Treffer markierte. In der zweiten Halbzeit sorgten Andrejs Butriks (69.) und erneut Rimkus (78.) für den souveränen Sieg.

FBK Kaunas - FC Santa Coloma 3:1 (Gesamt: 7:2)
Linas Pilibaitis war beim Sieg von Kaunas über neun Mann von Santa Coloma zweimal erfolgreich. In der 15. Minute war der Mittelfeldspieler zum ersten Mal zur Stelle. Seinen Elfmeter konnte Ricardo Fernández Lizarte zwar noch parieren, doch den Nachschuss drückte Pilibaitis über die Linie. Sieben Minuten später erhöhte Verteidiger Irmantas Želmikas auf 2:0. Für Santa Coloma sollte es ein bitterer Abend werden, denn kurz darauf wurde Manolo Jiménez nach einem Foul vom Platz gestellt. Norberto Urbani brachten den Meister aus Andorra 14 Minuten vor der Pause noch einmal heran, doch kurz nach dem Seitenwechsel wurde der zweite Gäste-Akteur vorzeitig in die Kabine geschickt. Der litauische Titelträger kam trotz der numerischen Überlegenheit nur noch zu einem weiteren Treffer, durch einen Kopfball von Pilibaitis in der Nachspielzeit. In der nächsten Runde trifft Kaunas auf Rangers FC.

NSÍ Runavík - FC Dinamo Tbilisi 1:0 (Gesamt: 1:3)
Der Sieg von NSÍ gegen Dinamo fiel nicht hoch genug aus, damit bleibt dem Klub von den Färöer Inseln das Duell mit Panathinaikos FC verwehrt. Die Gastgeber hatten einen tollen Start und gingen nach 18 Minuten verdient in Führung, als Hjalgrím Elttør an der richtigen Stelle stand und eine Flanke von Øssur Dalbúd aus kurzer Distanz ins Netz setzte. NSÍ hatte das Geschehen im Gundadalur-Stadion - das Spiel wurde nicht in Runavik ausgetragen, sondern im 70 Kilometer entfernten Tórshavn auf Kunstrasen - weiter unter Kontrolle, doch die Hausherren konnten ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Jens Martin Knudsen - der eigentlich schon zurückgetreten ist, doch wegen dem Ausfall der beiden etatmäßigen NSÍ-Torhüter (gesperrt und verletzt) reaktiviert worden war - im Kasten der Gastgeber wurde erst in der zweiten Halbzeit geprüft, als er einen Distanzschuss über die Querlatte lenken musste.

Der 40-jährige Knudsen, der für seine Pudelmützen bekannt ist, sagte: "Wir haben gut gespielt, unglaublich gut sogar, muss ich sagen. Die Mannschaft hat mich heute beeindruckt." NSÍ-Kapitän Óli Hansen fügte hinzu: "In der zweiten Halbzeit in Georgien haben wir ein Gefühl dafür bekommen, dass noch etwas möglich ist. Ich denke, wir haben immer daran geglaubt, dass wir dieses Spiel gewinnen können. Es ist schade, dass unser Sieg nicht höher ausgefallen ist. Trotzdem können wir mit dem Spiel heute sehr zufrieden sein"

FC Sheriff - FK Aktobe 4:0 (Gesamt: 4:1)
Der moldawische Meister konnte dank einer beeindruckenden zweiten Halbzeit zum achten Mal in Folge in die zweite Qualifikationsrunde einziehen. Im ersten Durchgang konnte Aktobe die knappe Führung aus dem Hinspiel noch verteidigen, doch in der 65. Minute ging Sheriff durch Aleksei Kuchuk in Führung, damit war der Bann gebrochen. Elf Minuten später erhöhte Serghei Alexeev auf 2:0, nach einer flachen Hereingabe von Benjamin Balima ließ er Gäste-Torhüter Andrey Morev keine Abwehrchance. Die eingewechselten Aleksandr Erokhin (78.) und Igor Picusciac - in der Nachspielzeit - erzielten die weiteren Tore. In der nächsten Runde trifft Sheriff auf den AC Sparta Praha.