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Alex warnt vor Überheblichkeit

Nach dem 2:1-Erfolg von Fenerbahçe SK im Viertelfinalhinspiel der UEFA Champions League sieht Kapitän Alex das vergangene Spiel realistisch.

Fenerbahce Spieler nach dem Sieg gegen Chelsea FC am 2. April
Fenerbahce Spieler nach dem Sieg gegen Chelsea FC am 2. April ©Getty Images

Sieg nach Rückstand
In der Halbzeitpause durften sich die Türken noch glücklich schätzen, nur mit einem Treffer hinten zu liegen, nachdem Deivid das Leder frühzeitig ins eigene Netz befördert hatte. Doch nach dem Seitenwechsel zeigte sich Fenerbahçe stark verbessert und kam in der 65. Minute durch den eingewechselten Kazım Kazım zum Ausgleich. Anschließend machte Deivid mit einem spektakulären Treffer aus der Distanz seinen Patzer wieder gut und sorgte so für den vielumjubelten Sieg. Laut Kapitän Alex, der wie seine Mannschaftskollegen erst nach der enttäuschenden ersten Halbzeit aufdrehte, musste nach der Pause einfach etwas passieren.

"Hitzige Diskussionen"
"Die Leistung in der ersten Hälfte war die schlechteste, die wir in der UEFA Champions League abgeliefert haben", so Alex. "Wir hatten in der Halbzeit einige hitzige Diskussionen in der Kabine. Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir in London sehr viel besser spielen." Torwart Volkan Demirel, der in der ersten Halbzeit zahlreiche gute Chancen von Chelsea zunichte machte, fügte hinzu: "Wir haben in der zweiten Hälfte erstklassig gespielt. Das Ergebnis ist für uns sehr gut, denn wir wissen jetzt, wie man gewinnen kann. Wenn wir so spielen, wie in der zweiten Halbzeit, dann kommen wir weiter."

Traum vom Endspiel
Glaubt man Chelseas ehemaligen Stürmer Mateja Kežman, der am Dienstag an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, ist selbst ein potentielles Halbfinale gegen Liverpool FC oder Arsenal FC nicht das Ziel der Türken. Er erinnert an die Außenseitererfolge von FC Porto und AS Monaco FC von vor vier Jahren: "Porto und Monaco sind ins Endspiel gekommen, warum sollten wir das nicht auch schaffen. Wenn Lugano nächste Woche [Didier] Drogba nochmal so an die Kette legen wird, dann können wir weiterkommen."

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