Sanogo ist weiter hoffnungsvoll
Montag, 22. Oktober 2007
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Obwohl Werder Bremen die ersten Spiele in der UEFA Champions League verloren hat, glaubt Boubacar Sanogo noch an den Einzug in die nächste Runde.
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Obwohl Werder Bremen die ersten beiden Spiele in der Gruppenphase der UEFA Champions League verloren hat, glaubt Stürmer Boubacar Sanogo noch immer an den Einzug in die nächste Runde.
"Wir sind gut genug"
Die Bundesligamannschaft verlor die Auftaktpartie in der Gruppe C mit 1:2 bei Real Madrid CF, aber all die kämpferischen Eigenschaften, die in diesem Spiel gezeigt wurden, ließen die Werderaner beim 1:3 daheim im Weserstadion gegen Olympiacos CFP vermissen. "Ich weiß nicht, was in diesem Spiel falsch gelaufen ist", rätselt Sanogo. "Wir haben in der ersten Halbzeit gut begonnen und sind in Führung gegangen und nach der Pause haben wir aufgehört zu spielen. Das ist eine riesige Enttäuschung, zu diesem Zeitpunkt noch keinen Punkt geholt zu haben, aber ich glaube noch immer an die Qualifikation. Wir sind definitiv gut genug."
Nun gegen Lazio
Ausgerechnet gegen eine Mannschaft zu verlieren, die keines der bisherigen 31 Auswärtsspiele in der europäischen Königsklasse gewinnen konnte, das nagt am Selbstvertrauen. Der brasilianische Spielmacher Diego gibt zu, dass er und seine Kollegen "gedacht haben, dass es leicht werden würde", aber dem Gesichtsausdruck der Spieler sah man nach der Pleite an, dass sie ihre Lektion gelernt haben. Und so kann sich der S.S. Lazio am Mittwoch auf eine entsprechende Reaktion einstellen. Diese zeigte Bremen schon drei Tage nach der Schlappe gegen die Griechen mit einem 3:1-Auswärtserfolg beim MSV Duisburg in der Bundesliga.
Vergangenheit gibt Mut
Trainer Thomas Schaaf erinnert seine Mannen an die Ereignisse vor zwei Jahren, als Werder ebenfalls gegen eine spanische und eine griechische Mannschaft – gegen den FC Barcelona und gegen Panathinaikos FC – die beiden ersten Spiele verlor, am Ende aber hinter dem Team aus Katalonien Platz zwei belegte. Und auch damals folgte die Wende gegen einen Verein aus der Serie A, als ein 1:1 bei Udinese Calcio gelang. Selbstverständlich werden sie versuchen, alle drei Punkte in Rom zu ergattern, wissend, dass alles noch möglich ist nach den Geschehnissen vor zwei Jahren.
Verletzungen ausgestanden
Mittlerweile hat sich auch die Verletzungsmisere entspannt. Die beiden deutschen Nationalspieler Torsten Frings und Tim Borowski sind weit besser drauf als noch beim Spiel gegen Olympiacos, wo sie erstmals nach ihren Knieverletzungen wieder auf dem Platz standen. Abwehrspieler Per Mertesacker glaubt, dass sich dies bald auszahlen wird. "Wir mussten ihr Fehlen lange Zeit kompensieren und nun müssen wir ihre Rückkehr kompensieren", sagte er. "Es mag in wenig dauern, aber sie werden uns in naher Zukunft einen mächtigen Schub geben."