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Slavia träumt vom Einzug ins Eden

Nach Jahren ohne echtes Heimspiel muss der SK Slavia Praha nicht mehr lange warten, bis das neue Eden-Stadion errichtet ist.

Die Anhänger des SK Slavia Praha hatten in dieser Saison bereits Grund zur Freude. Die Prager haben sich zum ersten Mal für die Gruppenphase der UEFA Champions League qualifiziert. Karel Jarolíms Mannschaft scheint in guter Form für das Europapokalabenteuer zu sein.

Kein echter Heimvorteil
Vielleicht gibt es ja bald noch mehr Grund zum Jubeln. Slavia startet am Dienstag zu Hause gegen den FC Steaua Bucureşti im ungeliebten Evzena-Rošického-Nationalstadion in die UEFA Champions League. Sollte alles nach Plan verlaufen, könnte Slavia nach sieben Jahren ohne echtes Heimspiel die Europapokalsaison im eigenen Stadion beenden.

Unbeliebtes Strahov
Slavias altes Eden-Stadion mit seinen brüchigen Holztribünen ist seit 1996 für Europapokalspiele nicht mehr zugelassen. Slavia spielte dort bis 2000 weiterhin in der heimischen Liga, musste dann aber auf Dauer nach Strahov umziehen. Das Nationalstadion ist bei Slavia-Fans und Spielern unbeliebt, auch wenn die tschechische Nationalmannschaft auf dem Platz des AC Sparta Praha gerne spielt.

Zuschauerschnitt gefallen
Slavias Zuschauerschnitt ging seit dem Verlassen des Eden-Stadions kontinuierlich zurück. Mittlerweile kommen in der Regel weniger als 5.000 Besucher, nur halb so viel wie zu Sparta, obwohl beide Vereine in Prag gleich viele Fans haben. Der fehlende Heimvorteil gilt als einer der Gründe, weshalb Slavia seit dem Auszug aus dem Eden nur ein Mal tschechischer Meister werden konnte.

36 Millionen Euro Arena
Das könnte sich aber bald ändern. Derzeit wird das neue Eden-Stadion errichtet, das auf dem gleichen Grund entsteht, auf dem auch das alte stand – in Vrsovice. Der Grundstein wurde letzten Oktober gelegt, die Tribünen sowie das Dach sind bereits fertig erstellt. Die 36 Millionen Euro teure Arena soll am 11. März fertig sein und mit dem Derby gegen den Stadtrivalen Sparta ein gebührendes Einweihungsspiel bekommen.

Das neue Eden
Im neuen Eden werden 21.000 Zuschauer auf ausschließlich überdachten Rängen Platz finden. Außerdem gibt es eine Rasenheizung, Restaurants, einen großen Parkplatz, große Leinwände und einen neuen Bahnhof mit dem Namen Slavia. Bis dahin zählen gegen Steaua nur drei Punkte, denn um im neuen Eden auch im nächsten Jahr europäisch spielen zu können, muss erst mal die Gruppenphase überstanden werden.