HSV muss zittern
Mittwoch, 9. August 2006
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Hamburger SV - CA Osasuna 0:0
Der Hamburger SV kam im Hinspiel gegen den CA Osasuna nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.
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Der Hamburger SV muss um die Teilnahme an der UEFA Champions League bangen. Der Bundesligist kam zuhause nach einer wenig überzeugenden Leistung gegen den spanischen Vertreter CA Osasuna nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.
Reinhardt für Boulahrouz
HSV-Trainer Thomas Doll musste kurz vor Spielbeginn auf Khalid Boulahrouz verzichten, der sich beim Aufwärmen eine Bänderdehnung zugezogen hatte. Für den Niederländer rückte Bastian Reinhardt in die Innenverteidigung. In der Offensive erhielten die beiden Neuzugänge Paolo Guerrero und Boubacar Sanogo den Vorzug vor Benjamin Lauth.
Romeo nur auf der Bank
Bei den Gästen setzte Coach Angel Ziganda den ehemaligen HSV-Stürmer Bernado Romeo zunächst auf die Ersatzbank und baute auf eine kompakte Defensive und ein gefährliches und schnell vorgetragenes Konterspiel.
HSV überlegen
Knapp 50.000 Zuschauer sahen im Hamburger Stadion einen von Beginn an optisch überlegenen HSV, der die größeren Spielanteile allerdings nicht zu nutzen wusste. Osasuna stand vor dem eigenen Strafraum taktisch gut und ließ in den ersten 45 Minuten keine ernsthaften Chancen für den Bundesligisten zu. Bei einer Kontermöglichkeit der Spanier scheiterte Roberto Soldado am HSV-Keeper Sascha Kirschstein.
Sanogo vergibt
Direkt nach Wiederbeginn verpasste der Bundesligist die mögliche Führung, als Rafael van der Vaart und Sanogo nacheinander aus kurzer Distanz den Ball nicht im Netz der Gäste unterbringen konnten. Auf der Gegenseite verhinderte ein vehementer Einsatz von Mehdi Mahdavikia die mögliche Führung von Osasuna durch Savo Milosevic.
Osasuna im Vorteil
Der HSV blieb bis zum Schluss bemüht, ließ aber spielerische Glanzpunkte und die nötige Durchschlagskraft in der Offensive vermissen. In der Schlussminute scheiterte dann noch Nigel de Jong am spanischen Torhüter, so dass Osasuna das Remis über die Zeit bringen konnte und nun im Rückspiel im eigenen Stadion alle Chancen hat, den Bundesligisten auszuschalten.