Schaaf ohne Angst vor "Alter Dame"
Freitag, 16. Dezember 2005
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Juventus FC und Werder Bremen treffen erstmals im Europapokal aufeinander und beide Seiten zeigten sich beeindruckt vom jeweiligen Gegner.
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Juventus FC und Werder Bremen treffen im Achtelfinale der UEFA Champions League erstmals aufeinander - und beide Seiten zeigten sich nach der Auslosung heute in Nyon beeindruckt vom jeweiligen Gegner.
"Sehr glücklich"
Bremen warf in der Gruppenphase Juves Ligakonkurrenten Udinese Calcio aus dem Rennen und Trainer Thomas Schaaf ist auch vor der "Alten Dame" nicht bange: "Ich bin mit dieser Auslosung sehr zufrieden. Juventus Turin ist eine sehr reizvolle Aufgabe, aber auch ein ganz dicker Brocken. Dieser Verein steht für etwas Besonderes, deshalb werden wir zweimal einen Top-Tag brauchen, um zu bestehen."
Schwere Aufgabe
Schaafs Elf hat im Hinspiel am 22. Februar zunächst Heimrecht, am 7. März steht dann in Turin das Rückspiel an. Juves Vizepräsident Roberto Bettega glaubt, dass sich diese Partie nicht hinter den anderen hochklassigen Begegnungen des Achtelfinales zu verstecken braucht. "Wahrscheinlich gibt es faszinierendere Partien als die unsere, vor allem die zwischen [FC] Barcelona und Chelsea [FC]", sagte er. "Wir sollten uns jedoch ganz auf unsere Aufgabe konzentrieren, Werder hat weniger zu verlieren als wir. Ich denke, wir gehen als leichter Favorit in die Begegnung. Wir müssen aber vorsichtig sein. Wir kennen alle die physischen Stärken des deutschen Fußballs. Wir müssen sehr aufpassen, denn wir wollen unbedingt ins Finale kommen."
Dunkle Erinnerungen
Die Bianconeri bekamen es in der Gruppenphase schon mit einem Team aus der Bundesliga zu tun, im Hinspiel beim FC Bayern München unterlagen die Turiner mit 1:2, das Rückspiel gewannen sie mit demselben Ergebnis und holten sich schließlich auch den Gruppensieg vor den Münchenern. Im letzten Jahr schlug Juve im Achtelfinale Real Madrid CF, während die Bremer gegen Olympique Lyonnais mit insgesamt 2:10 Baden gingen.