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Juve will alles geben

Juventus ist zwar schon qualifiziert, dennoch werden sie versuchen, einen hohen Sieg gegen die punktlose Elf des SK Rapid Wien zu erspielen, um die Gruppe als Tabellenführer zu beenden.

Juventus Turin ist zwar schon für die Gruppenphase qualifiziert, trotzdem werden die Italiener alles daran setzen, das letzte Gruppenspiel gegen den SK Rapid Wien so hoch wie möglich zu gewinnen. Immerhin geht es um den Gruppensieg und somit um die besseren Karten im Achtelfinale, doch der FC Bayern München ist in diesem indirekten Duell bestimmt kein leichter Gegner.

B-Team
Die Mannschaft von Fabio Capello teilt sich momentan die Tabellenführung mit den Bayern. Beide liegen mit zwölf Punkten gleichauf, die Münchner haben jedoch ein Tor mehr erzielt. Juve muss nun also zwei Tore mehr erzielen als der Rekordmeister beim Club Brugge KV. Der italienische Tabellenführer wird im Wiener Ernst-Happel Stadion dennoch auf einige Stammkräfte verzichten. Capello sagte dazu: "Das Team wird verändert werden, um allen unseren Spielern die Möglichkeit einzuräumen, uns zu überzeugen. Aber ich bin noch nicht sicher, wen es betreffen wird."

Gruppensieg angepeilt
Wahrscheinlich wird es nicht Gianluigi Buffon betreffen, der sich eine leichte Prellung zugezogen hat. Im selben Spiel am Sonntag gegen die Überraschungself vom ACF Fiorentina erlitt Emerson eine Oberschenkelzerrung und wird sicher fehlen. Der 2:1-Sieg vergrößerte die Führung in der Serie A auf acht Punkte und natürlich hält Capello es für sehr wichtig, diese Form auch in Wien zu zeigen. "Jedes unserer Spiele ist gleich wichtig und wir wollen diese Gruppe gewinnen. Wir werden erst nach diesem Spiel über die Serie A nachdenken."

Del Piero warnt
Juventus gewann das Hinspiel im September deutlich mit 3:0, doch Alessandro Del Piero warnt, dass das Rückspiel in Österreich um einiges schwerer wird. "Es ist ihr letztes Heimspiel und das werden sie entschlossen angehen", sagte der Stürmer, der gegen Brügge das einzige Tor schoss. "Sie werden sehr motiviert sein, weil sie nach viel Pech gefrustet sein könnten. Sie hätten mehr erreichen können und das macht sie gefährlich".

Abschied von Hickersberger
Für Rapid geht es nur noch um die Ehre, da sie in keiner ihrer fünf Begegnungen punkten konnten. Die Österreicher wollen nicht das fünfte Team werden, das ohne Punktgewinn ausscheidet. Außerdem soll dem scheidenden Trainer Josef Hickersberger ein angenehmer Abschied bereitet werden. Für den 57-Jährigen ist es das vorletzte Spiel, bevor er die österreichische Nationalelf übernimmt und natürlich würde er es gerne gewinnen.

Hoffnung in Wien
"Wir sind voll konzentriert auf das Spiel gegen Juventus, weil wir das 0:4 gegen Bayern [5. Spieltag] wieder gutmachen wollen", sagte der Trainer. "Unsere Fans verdienen höchsten Einsatz vor unserer letzten Partie vor der Winterpause gegen [SV Austria] Salzburg." Rapid liegt in der Bundesliga nach dem 3:1-Sieg gegen den SV Pasching auf Platz drei. Ein Sieg gegen Juve würde auch dem Selbstvertrauen in der heimischen Liga zugute kommen. Marcin Adamski indes wird nicht dabei sein, er klagt über Oberschenkelprobleme.

Bestnote
"Natürlich kann ich mir einen einfacheren Gegner vorstellen als Juventus, weil sie Weltklasse sind, sogar auf der Ersatzbank, also macht es kaum einen Unterschied ob sie ihre Stars schonen," fuhr der Trainer fort. "Trotzdem, wenn wir unsere Zweikämpfe gewinnen, haben wir die Chance, unsere Gruppe mit einem Paukenschlag zu beenden. Ein Punkt wäre ein wahr gewordener Traum, weil der Unterschied zwischen den Mannschaften so groß ist." Die Gäste hoffen natürlich, dass der Klassenunterschied nicht zu überbrücken ist.