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Rapid träumt von Rückkehr

Nach sechs Niederlagen in sechs Gruppenspielen hofft der SK Rapid Wien auf eine neue Chance in der UEFA Champions League 2006/07.

Durch die 1:3-Heimniederlage letzte Woche gegen Juventus FC endete die UEFA Champions League-Gruppenphase für den SK Rapid Wien mit einer Enttäuschung. Mit einem neuen Trainer wollen die Österreicher jedoch nächste Saison wieder in der europäischen Königsklasse dabei sein.

Trainerwechsel
Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2004 führte Josef Hickersberger den Verein von Erfolg zu Erfolg. Letzte Saison feierte das Team den insgesamt 31. österreichischen Meistertitel. Im Januar wird Hickersberger den Verein allerdings verlassen und Österreichs Nationalelf übernehmen. Diese soll er erfolgreich auf die UEFA EURO 2008™ im eigenen Land vorbereiten. Sein Nachfolger bei Rapid wird Georg Zellhofer vom SV Pasching.

Noch ohne Sieg
Nach zuletzt sieben Ligaspielen in Folge ohne Niederlage kassierten die Wiener am Samstag eine enttäuschende 0:2-Pleite beim SV Austria Salzburg. In der Champions League-Gruppe A verlor Rapid alle sechs Partien. Nach insgesamt zwölf Spielen in der Gruppenphase warten die Österreicher weiter auf ihren ersten Sieg. Mit den Einnahmen aus der laufenden Saison soll das Team nun gezielt verstärkt werden.

Geld und Erfahrungen gesammelt
"Geld ist wichtig. Die UEFA Champions League hat bei Rapid für eine entspannte finanzielle Situation gesorgt", sagte Hickersberger. "Wir haben zudem wichtige Erfahrungen gesammelt. Unser Land wird nun zwei Qualifikationsplätze erhalten, daher wollen wir einen der ersten beiden Ränge in der österreichischen Bundesliga belegen."

Unter Druck
Zu Beginn der Winterpause hat Rapid sechs Zähler Rückstand auf die beiden punktgleichen Tabellenführer FK Austria Wien und Salzburg. Es wird also eine schwere Aufgabe, sich im kommenden Jahr einen Startplatz in der Qualifikation zur UEFA Champions League 2006/07 zu sichern. Eine erneute Teilnahme an der Königsklasse ist für Hickersberger jedoch Pflicht, wenn sich Rapid weiter verbessern will.

Klassenunterschied
"Wir wollten unser letztes Gruppenspiel unbedingt gewinnen und haben gegen Juventus auch ordentlich gespielt", sagte er. "Wir hatten gegen Club Brugge [KV] auch Pech, aber wir sind halt nicht auf Augenhöhe mit Teams wie Juve oder [FC] Bayern [München]. Aber je öfter wir auf diesem Niveau spielen, desto besser werden wir."

Lob für neuen Trainer
Wenn Rapid auch nächstes Jahr die Gruppenphase erreichen will, muss Zellhofer im Ernst-Happel-Stadion von Beginn an erfolgreich arbeiten. Der ungarische Mittelfeldspieler György Korsós schaut jedenfalls optimistisch in die Zukunft unter dem neuen Coach. "Alle Spieler wissen um seine Qualitäten und wollen sich unter ihm weiter verbessern", sagte er.

Nahtloser Übergang
"Er [Zellhofer] war bereits letzte Woche zu Besuch und hat sich mit uns allen unterhalten. Der Übergang wird hoffentlich nahtlos sein, denn jeder ist mit der Situation zufrieden", meinte Korsós weiter. "Und wir hoffen natürlich, dass wir bald wieder die Chance erhalten, unseren ersten Sieg in der UEFA Champions League einzufahren!"