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Titelverteidiger auf Kurs

Real Betis Balompié - Liverpool FC 1:2
Dank einer furiosen Anfangsphase gelang dem Titelverteidiger ein gelungener Start in die neue Saison.

Dank eines furiosen Starts holte sich Liverpool FC bei Real Betis Balompié zum Auftakt der neuen UEFA Champions League-Saison drei Punkte. In der Gruppe G trafen Florent Sinama-Pongolle und Luis García in den ersten 14 Minuten und bescherten dem Titelverteidiger so einen 2:1-Sieg.

Spannender Kampf
Obwohl die Spanier in der 51. Minute durch Arzu verkürzen konnten, reichte es am Ende nicht mehr zum Remis. Doch der Champions League-Neuling, in dessen Reihen einzig Marcos Assunção schon Erfahrung in der Königsklasse gesammelt hatte, lieferte dem Titelverteidiger einen spannenden Kampf bis zur letzten Sekunde.

Frühe Führung
Betis hätte sich keinen schlechteren Start in die Champions League wünschen können, schon nach 90 Sekunden lag der Ball dank Sinama-Pongolle erstmals im eigenen Netz. Jamie Carragher schlug einen langen Ball aus der eigenen Hälfte auf Peter Crouch, der die Gäste-Abwehr verwirrte und Sinama-Pongolle nutzte dies zu einem gefühlvollen Heber aus 18 Metern über Torhüter Antonio Doblas.

Einsame Spitze
So mancher Fan und Experte rümpfte verächtlich die Nase, als Trainer Rafael Benítez im Sommer Crouch für zehn Millionen Euro an die Merseyside holte, doch schon in der ersten Partie unterstrich der 24-jährige Hüne seine Stärken. Gerade auswärts hatte Liverpool in der letzten Saison große Probleme und Crouch scheint der ideale Mann, um den Ball zu halten und so dem Trio Luis García, Boudewijn Zenden und Sinama-Pongolle mehr Zeit zu verschaffen.

García trifft
Drei dieser vier Spieler waren denn auch prompt in das zweite Tor der Reds verwickelt, das diese Partie schon nach 14 Minuten entschieden zu haben schien. Crouch ließ einen Ball durch zu Zenden, der auf dem linken Flügel auf und davon ging und das Leder dann flach zu García schlug. Der Spanier war erneut schneller als Gegenspieler David Rivas und ließ Doblas mit einem platzierten Schuss keine Abwehrmöglichkeit. Nach drei mehr oder weniger mühsamen Qualifikationsrunden startete Liverpool in die Gruppenphase wie ein echter Champion und das, obwohl Steven Gerrard nur auf der Bank saß.

Reina gefordert
Mit einem Schlag wurde es im Estadio Manuel Ruiz de Lopera mucksmäuschenstill, doch Betis kämpfte sich ins Spiel zurück. Fernando, der schon beim Stande von 0:1 eine gute Gelegenheit verpasst hatte, zögerte ein wenig später alleine vor José Manuel Reina, so konnte Djimi Traoré in letzter Sekunde mit einem gewagten Tackling noch retten. Es sollte nicht die letzte Chance der Spanier bleiben. In der 21. Minute ließ der Brasilianer Ricardo Oliveira Sami Hyypiä einfach stehen und testete Reina mit einem Flachschuss. Dann flankte Oliveira nach einer abgewehrten Ecke erneut in die Gefahrenzone, doch wieder rettete Reina mutig vor Juanito Gutiérrez.

Ferrers Wechsel
Nach nur 35 Minuten brachte Betis-Coach Llorenc Serra Ferrer Stürmer Dani für Fernando und Sekunden später schien der Anschlusstreffer in der Luft zu liegen. Arzu spielte den Ball zu Varela, aber wieder blieb Liverpools spanischer Torhüter Reina erster Sieger. Erst in der 51. Minute gelang es den Andalusiern, zu verkürzen, Arzu schob den Ball durch die Beine des herausstürzenden Keepers, nachdem er von Dani wunderbar in Szene gesetzt worden war.

Liverpool in Nöten
Jetzt spielte nur noch Betis und Liverpool geriet in große Nöte, als die Gastgeber vehement auf den Ausgleich drängten. Von den gefährlichen Kontern der ersten Hälfte war nun rein gar nichts mehr zu sehen, trotz der Einwechslung von Djibril Cissé, John Arne Riise und Gerrard sprang nur noch ein Schüsschen von Riise heraus, das Doblas mühelos parieren konnte.

Immer wieder Reina
Betis konnte sich aber auch nur wenige wirklich gute Möglichkeiten herausspielen und wenn dies gelang, war Reina zur Stelle. Zunächst lenkte er einen Kopfball von Oliveira mit den Fingerspitzen über die Latte, dann flankte Joaquín nach herrlichem Solo auf den eingewechselten Xisco Muñoz, der aus spitzem Winkel aber nur das Außennetz traf. Die letzte Gelegenheit für die Gastgeber hatte dann Freistoßspezialist Assunção, doch auch dessen 20-Meter-Schuss stellte Reina vor keine unlösbare Aufgabe.