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Anderlecht muss ums Weiterkommen zittern

RSC Anderlecht - SK Slavia Praha 2:1
Bart Goor und Mbo Mpenza erzielten beim Heimsieg die Tore.

Blitzstart
Der belgische Vizemeister legte auf heimischen Platz eine beeindruckende Leistung hin und stürmte von Beginn an. So beförderte Goor zunächst die Kugel über das Gehäuse und Hannu Tihinen fand in Torhüter Matúš Kozáčik seinen Meister. Aber sechs Minuten später war es soweit: Goor konnte sich einen langen Pass von Par Zetterberg erlaufen, trickste die Abseitsfalle aus und war schließlich mit einem Flachschuss ins untere Eck erfolgreich.

Cleverer Lob
Die Mannschaft aus Tschechien versuchte postwendend zum Ausgleich zu kommen: Den Kopfball von Stanislav Vlček konnte Anderlecht-Keeper Daniel Zitka entschärfen, ehe Patrick Gedeon das Gehäuse verfehlte. In der 21. Minute hatte Slavia mehr Glück; Marek Suchý spielte einen schönen Pass auf Lukáš Jarolím, der genug Zeit hatte, sich umzuschauen, um schließlich sein Glück mit einem Lupfer über Zitka zu versuchen.

Kopfball von Mpenza
Jarolím hätte seine Mannschaft später sogar in Führung bringen können, aber der Ball sollte auf der anderen Seite im Netz landen. Der tschechische Mittelfeldspieler foulte an der rechten Strafraumkante Zetterberg, den anschließenden Freistoß beförderte Goor auf den Kopf von Mpenza, der die Kugel dicht neben dem Pfosten im Tor unterbringen konnte.

Chancen auf beiden Seiten
Anderlecht machte auch nach der Pause weiterhin Druck, und Kozáčik musste sich bei Goors Flachschuss mächtig strecken. Doch auch Slavia wirkte bei Kontern gefährlich, und Vlček verfehlte nur um wenige Zentimeter den Ausgleich, als sein Schuss von der Strafraumkante den Außenpfosten traf.

Angriff verstärkt
Anderlecht-Trainer Franky Vercauteren brachte in der Schlussphase Christian Wilhelmsson und Walter Baseggio, um für das Rückspiel am 24. August über ein größeres Polster verfügen zu können, und beinahe wäre es in der letzten Minute soweit gewesen. Ivan Kováč rutschte aus, woraufhin Serhat Akin einen Schuss aufs Tor abfeuern konnte, aber der türkische Stürmer traf nicht, weshalb die belgische Mannschaft nach dem 2:1 nun im Rückspiel noch eine Menge Arbeit vor sich.

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