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Rapid nur Unentschieden

SK Rapid Wien - FC Lokomotiv Moskva 1:1
Die Wiener dürfen vor dem Rückspiel in Moskau weiterhin vom Einzug in die UEFA Champions League träumen.

Von Raimund Fabi

Lokomotiv Moskau hat sich nach dem 1:1-Unentschieden bei Rapid Wien in der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League die bessere Ausgangslage verschafft, um in zwei Wochen beim Rückspiel den Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse im europäischen Klubfussball zu schaffen. Österreichs Meister Rapid darf weiter hoffen. 

Frühe Führung für Moskau
Lokomotiv machte genau das, was die Mannschaft am besten kann, Konterspiel. In der 10. Minute perfekt. Alexander Samedov erzielte nach idealer Vorlage von Igor Lebedenko via Querlatte die Führung für die Russen. Rapid-Tormann Helge Payer hatte keine Chance zur Abwehr.

Schock für Rapid
Rapid Wien versuchte in der Folge zwar weiter Druck zu machen, war durch den frühen Rückstand aber sichtlich geschockt und benötigte einige Minuten, um wieder Ordnung ins Spiel zu bringen. Erst in der 20. Minute tauchte Rapid gefährlich vor dem Tor von Lokomotiv auf. Marek Kincl verfehlte aber knapp eine Flanke von Andreas Ivanschitz.

Moskau bleibt gefährlich
In der 28. Minute hatte Rapid dann zweimal enormes Glück. Diniyar Bilyaletdinov vergab nur um Zentimeter einen Freistoss aus 20 Metern und scheiterte wenig später nach idealem Pass von Vladimir Maminov völlig alleine an Österreichs Nationaltormann Helge Payer, der erneut fehlerfrei spielte.

Tolle Ausgleichchancen
Rapid kam dann in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel, erarbeitete sich einigen gute Ausgleichschancen, hatte aber zunächst Pech. Muhammet Akagündüz verfehlte zweimal mit dem Kopf und Steffen Hofmann scheiterte mit einem Freistoss an Lok-Tormann Sergey Ovchinnikov.

Elfmeter für Rapid
In der 75. Minute gelang Rapid dann doch der Ausgleich. Akagündüz wurde von Stéphane Amougou im Strafraum zu Fall gebracht. Der Kameruner sah dafür die Gelb-Rote Karte und Valachovic verwandelte den Strafstoss zum verdienten Ausgleich. In der Schlussphase machte Rapid weiter Druck, der Siegestreffer wollte aber trotz einiger Möglichkeiten nicht fallen. Valachovic scheiterte mit einem Kopfball, Kapitän Hofmann traf aus 25 Metern nur die Stange.

Pech für Moskau
Auf der Gegenseite hätte auch Moskau als Sieger vom Platz gehen können. Rapid-Tormann Helge Payer rettete aber bei Schüssen von Samedov und Maminov, Lebedenko traf nur den Pfosten und Bilyaletdinov verzog knapp am Tor vorbei.