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Lyon weiter mit Verletzungspech

Eric Abidal und Hatem Ben Arfa von Olympique Lyonnais haben sich im Ligapokal verletzt, auch Paris Saint-Germain hat Personalsorgen.

Olympique Lyonnais und Paris Saint-Germain FC beklagen nach den gestrigen Spielen im französischen Ligapokal weitere Verletzte und haben damit vor den anstehenden UEFA Champions League-Partien noch größere Personalprobleme.

Zwei weitere Verletzte
Bei Lyon, das in den letzten Wochen und Monaten bereits auf seine Stammspieler Claudio Caçapa, Sylvain Wiltord, Giovane Elber und Grégory Coupet verzichten musste, verletzten sich gestern Abend bei der 2:3-Niederlage gegen LOSC Lille Métropole Verteidiger Eric Abidal und Angreifer Hatem Ben Arfa. Aufgrund ihrer Ausfälle musste Lyon in der Verlängerung mit neun Spielern auskommen, da man zuvor bereits drei Mal ausgewechselt hatte.

Sorgen um Ben Arfa
Für die Mannschaft von Trainer Paul Le Guen war es die erste Niederlage seit 23 Spielen. Ben Arfa musste mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der 17-Jährige dürfte damit wohl für Lyons ausstehende Gruppenspiele bei Manchester United FC und zu Hause gegen den AC Sparta Praha ausfallen. Die Franzosen haben sich allerdings bereits für das Achtelfinale qualifiziert.

Kollision mit Torwart
Abidal, der gerade erst für das Freundschaftsspiel nächste Woche gegen Polen in den Kader der französischen Nationalmannschaft berufen worden war, erlitt gegen seinen Ex-Verein eine Knieverletzung, als er mit Torwart Nicolas Puydebois kollidierte. Er biss dennoch bis zum Ende der regulären Spielzeit auf die Zähne, nachdem er zuvor mit seinem Ausgleichstreffer die Verlängerung erzwungen hatte. "Nico ist mit mir zusammengeprallt", sagte Abidal. "Ich hatte große Schmerzen im Knie."

Ljuboja verletzt
Der PSG erreichte dagegen durch einen 3:2-Sieg bei Olympique de Marseille das Achtelfinale des Ligapokals. Den Erfolg mussten die Hauptstädter aber teuer bezahlen, denn Danijel Ljuboja musste nach einer Stunde mit ausgekugelter Schulter ausgewechselt werden. Frankreichs dritter Champions League-Teilnehmer, der AS Monaco FC, hatte bereits am Dienstag mit einem 1:0 bei CS Sedan-Ardennes die Runde der letzten 16 erreicht.