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Bernd Neuendorf zum DFB-Präsidenten gewählt

Bernd Neuendorf wurde zum neuen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gewählt.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf richtet sich nach seiner Wahl an die Delegierten.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf richtet sich nach seiner Wahl an die Delegierten. Getty Images for DFB

Neuendorf, seit 2019 Präsident des Regionalverbands Mittelrhein, wurde am Freitag beim 44. DFB-Bundestag in Bonn für eine dreijährige Amtszeit an die Spitze des deutschen Fußballs berufen. Der 60-Jährige ist der 14. gewählte Präsident in der Verbandsgeschichte.

In Bonn und Oxford studierte er Geschichte, Politikwissenschaften und Soziologie und arbeitete zunächst als Journalist.

Ab 2003 engagierte sich Neuendorf in der Landespolitik Nordrhein-Westfalens, wo er von 2012 bis 2017 Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport war.

„Vielen Dank für das Ergebnis, das überwältigt mich“, erklärte Neuendorf nach seiner Wahl. „Ich werde die Aufgabe mit großer Lust angehen.“

Besondere Anliegen fest im Blick

Neuendorf legte seine Vision für die Zukunft des Verbands dar und verwies auf wichtige Vorhaben. „Wir müssen Interesse zeigen, zugewandt und ehrlich sein und kommunizieren. Diesen Weg möchte ich mit Ihnen als DFB-Präsident gehen.“

Da Deutschland in zwei Jahren die UEFA EURO 2024 ausrichtet, kündigte er an, diesem Großereignis einen wesentlichen Teil seiner Zeit zu widmen: „Wir haben in den kommenden Jahren großartige Chancen, den Fußball voranzubringen. Freuen wir uns auf die Gäste aus ganz Europa und ein Fußballfest im Sommer 2024.“

Neuendorf fügte hinzu, dass der Verband unter seiner Ägide ein besonderes Augenmerk auf den Kinder- und Jugendbereich richten werde. „Das ist mir ein besonderes Anliegen“, so Neuendorf. „Der Fußball hat eine gesellschaftliche und soziale Verantwortung.“