Die offizielle Website des europäischen Fußballs

Immer wieder Salzburg

Veröffentlicht: Freitag, 10. Februar 2017, 9.00MEZ
In Österreichs Bundesliga ist man sich zum Rückrundenstart einig: Der FC Salzburg wird Meister. Sogar der aktuelle Winterkönig Altach sieht sich selbst nur als Verfolger.
Immer wieder Salzburg
Bleibt Salzburg auch am Ende der Saison Sieger über Altach ©GEPA

UEFA.com Features

EqualGame-Konferenz zur Bekämpfung von Diskriminierung
  • EqualGame-Konferenz zur Bekämpfung von Diskriminierung
  • Kosovo: Der Schatten weicht dem Licht
  • Your Move: Das etwas andere Maskottchen der UEFA EURO 2020
  • Kongress in Rom und Ausrichter der EURO 2020 – UEFA Direct 183 veröffentlicht
  • Der Hampden Park wird beben
  • Nike am Ball mit exklusivem UEFA-Frauenfußball-Vertrag
  • Jahresbericht 2017/18 der UEFA jetzt online
  • „Einen Traum wahr werden lassen...“
  • UEFA Academy: Bildung als Kernaufgabe der UEFA
  • Wer steht im Europa League Team der Woche?
1 von 10
Veröffentlicht: Freitag, 10. Februar 2017, 9.00MEZ

Immer wieder Salzburg

In Österreichs Bundesliga ist man sich zum Rückrundenstart einig: Der FC Salzburg wird Meister. Sogar der aktuelle Winterkönig Altach sieht sich selbst nur als Verfolger.

Das erste Mal seit vier Jahren hieß der Tabellenführer der österreichischen Bundesliga am Ende der Hinrunde nicht Salzburg. Etwas überraschend setzte sich der SCR Altach mit 42 Punkten aus 20 Spielen vor der Winterpause an die Spitze der Liga. Vor den Bullen aus Salzburg. Am Ende der Saison, so der Tenor bei den Vorarlbergern, werde aber erneut Salzburg oben stehen, denn der Tabellenführer aus Altach sei schließlich nur ein Verfolger.

Die Vorarlberger wussten die gesamte Hinrunde zu überzeugen und waren ab dem zehnten Spieltag entweder Zweiter oder Erster im Tableau. Lange Zeit war Damir Canadi für den Erfolg der Altacher verantwortlich, der wechselte schließlich aber auf die Trainerbank von Rapid. Sein Nachfolger Martin Scherb, der gemeinsam mit Interimscoach Werner Grabherr als Co-Trainer, die Altacher ins Frühjahr führt, muss dieses aber ohne einen wichtigen Leistungsträger starten. Dimitri Oberlin kickt nämlich wieder in Salzburg.

Die Bullen holten den 19-jährigen Offensivspieler wieder zurück an die Salzach. Oberlin soll dem Favoriten praktisch aller Bundesliga-Trainer beim vierten Titelerfolg in Folge helfen. Salzburg, das nach schleppendem Start unter Óscar García allmählich in Fahrt kam, wird der Titel womöglich nur schwer zu nehmen sein. Auch wenn der Weggang von Dayot Upamecano im Winter für die Verteidigung nicht unwesentlich sein wird, könnte die Meisterschaft bald entschieden sein – wenn sich Salzburg nicht selbst im Weg steht.

Herbstmeister und jetzt einiges neu – Bei Sturm Graz tat sich im Winter einiges. Die Abgänge von Uros Matić und Bright Edomwonyi rissen ein Loch in den Kader, das Franco Foda unter anderem durch Martin Rønning Ovenstad kompensieren möchte. Immerhin, Stürmer Deni Alar blieb trotz Interesse an der Mur. Mit 13 Toren war Alar neben der starken Defensive nicht unwesentlich am Sturm-Erfolg beteiligt.

Bei Austria Wien hat sich im Winter wenig getan. Thorsten Fink konnte sich mit praktisch unveränderter Mannschaft voll und ganz auf die Vorbereitung konzentrieren und so die ersten drei Teams eventuell noch aufmischen. Der Fokus soll dabei vor allem in der Defensive liegen, 29 Tore in 20 Spielen sind für Fink zu viel. Der verletzte Nationalteam-Keeper Robert Almer wird der Austria im Frühjahr dabei aber nicht helfen können. Nach seiner Knie-Verletzung musste sich Almer erneut unters Messer legen und fällt länger aus.

Bei Rapid Wien hadert man ebenso mit dem Verletzungspech. Damir Canadi und Fredy Bickel, seit 1. Jänner Sportdirektor, mussten in der Vorbereitung gleich sechs verletzte Spieler beklagen und plagen sich nun mit einer dünnen Personaldecke. Rapid will - und vor allem muss - im Frühjahr den verpatzten Herbst vergessen machen. Dabei kommt es im ersten Spiel gleich zum Duell mit dem Erzrivalen, der Wiener Austria. Stephan Schwab wird aller Voraussicht im Derby sein Comeback geben und die Verletzungssorgen der Führungsriege somit ein wenig kleiner werden lassen.

In der unteren Tabellenhälfte machte vor allem Aufsteiger St. Pölten im Winter von sich reden. Sportdirektor Frenkie Schinkels holte gleich sechs neue Spieler, darunter den zuletzt vereinslosen Ex-ÖFB-Kicker Ümit Korkmaz und Rapids Maximilian Entrup. Sieben Spieler verließen die Niederösterreicher.

Bei der Admira soll Damir Buric auf der Trainerbank für neuen Wind sorgen. In Ried wurde ebenso in der sportlichen Führung gewechselt. Franz Schiemer, ehemaliger Salzburg- und Ried-Kicker, folgte auf Sportdirektor Stefan Reiter nach, der mit Unterbrechungen seit 1993 bei den Riedern am Ruder war.

Beim Wolfsberger AC setzt man hingegen auf Konstanz und Altbewährtes. Issiaka Ouédraogo kehrte aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wieder nach Kärnten retour und geht erneut für den WAC auf Torjagd. Bei Tabellenschlusslicht Mattersburg gab es ebenso eine Rückkehr, wenn auch ein wenig anders. Stefan Maierhofer, der zuvor schon bei Rapid, Salzburg und Wiener Neustadt auf Torjagd ging und sein Österreich-Comeback feiert, soll die Burgenländer vor dem Abstieg retten.

Letzte Aktualisierung: 10.02.17 13.36MEZ

Verwandte Information

Teamprofile

https://de.uefa.com/memberassociations/news/newsid=2440186.html#immer+wieder+salzburg