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Das Bundesliga-Hinrunden-Resümee: Fünf Überraschungsteams

Veröffentlicht: Montag, 23. Januar 2017, 14.55MEZ
Die Hinrunde der Bundesliga ist Geschichte. Gleich fünf Teams haben sich als Überraschungsmannschaften präsentiert - wir ziehen Bilanz.
von Thomas Goldmann
Das Bundesliga-Hinrunden-Resümee: Fünf Überraschungsteams
RB Leipzig mischte in der Hinrunde die Bundesliga auf ©Getty Images

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Veröffentlicht: Montag, 23. Januar 2017, 14.55MEZ

Das Bundesliga-Hinrunden-Resümee: Fünf Überraschungsteams

Die Hinrunde der Bundesliga ist Geschichte. Gleich fünf Teams haben sich als Überraschungsmannschaften präsentiert - wir ziehen Bilanz.

Die Tabellenspitze

Wenn auch nicht so souverän wie in der letzten Saison, aber Bayern München grüßt mit 42 Punkten von der Tabellenspitze. Für die Bayern war es die 22. "Herbstmeisterschaft" – die fünfte in Folge. In 86 Prozent dieser Fälle wurden sie danach auch Deutscher Meister. Aber aufgepasst: RB Leipzig sitzt den Münchnern mit nur drei Punkten Rückstand im Nacken. Der Aufsteiger verlor zwar das direkte Duell beim Rekordmeister mit 0:3, doch die Sachsen blieben durch ein 3:0 über Eintracht Frankfurt am 17. Spieltag dran und haben nur drei Punkte Rückstand.

Der Kampf um die internationalen Plätze

©Getty Images

Bayern München ist nach einem 2:1-Sieg in Freiburg ''Herbstmeister''

Hinter Bayern und Leipzig tut sich eine Achtpunktelücke zur TSG Hoffenheim auf. Das Team von Julian Nagelsmann hielt sich durch ein 2:0 beim FC Augsburg zum Hinrundenabschluss schadlos und ist als einziges Team in Europas Top-Ligen noch ungeschlagen.

Einen Platz dahinter ist für Borussia Dortmund noch alles drin, liegen die Westfalen doch nur einen Punkt hinter Hoffenheim. Hertha BSC Berlin und Frankfurt haben nur einen bzw. zwei Zähler Rückstand auf den dritten Rang und sind somit auch noch im Rennen um die Champions-League-Plätze.

Bayer Leverkusen fehlen als Achtem fünf Punkte auf einen Platz, der zur Teilnahme an der UEFA Europa League berechtigt. Die Werkself startete allerdings mit einem 3:1-Sieg gegen die Hertha furios aus der Winterpause, wodurch sie nur noch drei Zähler Rückstand auf Platz sieben hat, den der Lokalrivale 1. FC Köln belegt.

Die Überraschungsteams

©AFP/Getty Images

Ist mit RB Leipzig voll durchgestartet: Ralph Hasenhüttl

RB Leipzig: Der Aufsteiger mischt die Liga auf und wurde überraschend zum Bayern-Jäger. In München bekamen die Liga-Novizen ihre Grenzen aufgezeigt, sie haben aber unter anderem Vizemeister Dortmund schon geschlagen. In den nächsten zwei Partien geht es für RB gegen den Tabellendritten Hoffenheim und den Vierten Dortmund, was für das Titelrennen zwei sehr wichtige Spiele sind.

TSG 1899 Hoffenheim: Die Kraichgauer sind mit zehn Unentschieden die Remis-Könige der Liga, aber sie sind noch ungeschlagen. Nagelsmann ist mit 29 Jahren der jüngste Trainer in den Top-Ligen Europas und wirbelt mit seinem Team die höchste deutsche Spielklasse durcheinander. Ein Europapokalplatz ist für die TSG durchaus drin – wenn nicht sogar die Champions League.

Eintracht Frankfurt: In der letzten Saison noch in der Relegation knapp dem Abstieg entgangen, nehmen die Hessen in dieser Saison Kurs auf den Europapokal. Niko Kovac hat mit wenig Geld einen Multikulti-Kader zusammengestellt, der defensiv kompakt und offensiv schnörkellos spielt. Nach 17 Spielen haben die Frankfurter mit 29 Punkten mehr Zähler geholt als nach 30 Spieltagen der letzten Saison.

©AFP/Getty Images

Anthony Modeste gehört zu den Top-Torschützen der Bundesliga

1. FC Köln: Vom Karnevalsverein zum Europapokalaspiranten: Die Kölner klopfen mit 26 Punkten immer noch an die Tür zur Europa League. Schlüssel zu dieser guten Tabellenplatzierung ist eine stabile Abwehr und mit Anthony Modeste ein Top-Torjäger, der 13 der 21 Tore der Domstädter erzielt hat – Platz drei in der Torschützenliste. Die Offensive ist aber auch gleichzeitig das momentane Sorgenkind der Kölner. In sieben der letzten zehn Bundesligaspiele blieb der "Effzeh" ohne Torerfolg.

SC Freiburg: Ein weiterer Aufsteiger, der in dieser Saison brilliert. Christian Streich rockt mit seiner jungen Truppe die Liga. Spieler wie Vincenzo Grifo, Florian Niederlechner oder Maximilian Philipp hatte vor der Saison kaum jemand auf dem Zettel. Die Breisgauer haben bereits 23 Punkte eingefahren und hätten den Bayern zum Hinrundenabschluss mit einem couragierten Auftritt fast einen Punkt abgetrotzt.

Letzte Aktualisierung: 23.01.17 14.53MEZ

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